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Nationalmannschaft Wohlwends Riesen-Rüffel

U20-Nationalcoach Christian Wohlwend hat sich nach der 0:2-Niederlage gegen Finnland empört über den Auftritt seiner Schützlinge gezeigt.

Legende: Video Wohlwend rügt seine Jungs abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.01.2017.

«Eine grosse Enttäuschung für das Trainerteam» war noch das Harmloseste, was Wohlwend zum letzten Schweizer Gruppenspiel sagte. «Wir haben noch versucht, unsere Spieler zu wecken. 51 zu 17 Schüsse sind ein Skandal. Das war nicht die richtige Einstellung.»

Minimalistische Schweizer Eishockey-Mentalität?

Der in Kanada geborene Wohlwend sah gar ein grundsätzliches Problem: «Es tut mir leid dies sagen zu müssen: Aber es ist die Schweizer Hockey-Mentalität, oft nur das Minimum zu zeigen, wenn man nicht mehr tun muss. Das ist heute geschehen. Wir waren einfach nicht bereit zu kämpfen.»

Man habe eine grosse Chance vergeben, die Gruppe auf Rang 2 zu beenden. Damit wäre die Schweiz dem Sieger der Gruppe B, den USA, aus dem Weg gegangen. Im Hinblick auf den Viertelfinal sagte Wohlwend: «Ob wir gewinnen oder verlieren: Ich will ein Schweizer Team, das bereit zum Kampf ist.»

4 Kommentare

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  • Kommentar von Matt Frepp (MattFrepp)
    vielleicht Absicht, weil man sich gegen die USA bessere Chancen ausrechnet als gegen Russland. Darf man nach aussen natürlich nicht kommunizieren. :)
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  • Kommentar von Donat Hunger (Donat Hunger)
    Das sehe ich anders. Gegen Dänemark war das Schussverhältnis 52!:22 zu Gunsten der Schweizer Junioren. Von Wegen, kann man hier von Minimalnismus sprechen! Bei 52 Torschüssen müssen einfach mehr Tore erzielt werden, das ist das Problem.
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  • Kommentar von Andreas Krummenacher (Andreas Krummenacher)
    @Daniele Röthemund: ganz Ihrer Meinung. Man muss aber den Kampf nicht mit Krieg verwechseln. Attacken wie die Bertaggias gegen Sciaroni braucht es genauso wenig wie ein lasches Hockey. Mal schauen, ob es diesem in Kanada aufgewachsenen Coach gelingt, das Talent des Teams abzurufen. Der erste Schritt ist getan.
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