20 Spielsperren: Wideman muss büssen

Nach seinem Check gegen einen Linienrichter wird Calgary-Verteidiger Dennis Wideman zum Zuschauen verdammt – und muss tief in die Tasche greifen.

Dennis Wideman sitzt auf dem Eis.

Bildlegende: Kein Kind von Traurigkeit Dennis Wideman EQ Images

Es war eine der übelsten Szenen der bisherigen NHL-Saison: Dennis Wideman streckte vor einer Woche einen Linienrichter mit einem brutalen Crosscheck nieder. «Unabsichtlich», verteidigte sich der Kanadier danach. Er habe den Offiziellen zu spät gesehen.

Die NHL wertete das Vergehen von Wideman als schwer und sperrte den Team-Kollegen von Jonas Hiller für 20 Spiele. Zudem muss der Verteidiger während dieser Zeit auf sein Gehalt in Höhe von 564'516 Dollar verzichten. Die Liga unterstellte dem 32-Jährigen volle Absicht, weil sein Gegenspieler Miika Salomäki kurz vor der Schiri-Attacke nach einem harten Check keine Strafzeit erhalten hatte.