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NHL Alles wieder offen: Nashville gleicht Final-Serie aus

Mit dem 2. klaren Heimsieg innert 48 Stunden haben die Nashville Predators im Final um den Stanley Cup gegen die Pittsburgh Penguins auf 2:2 gestellt.

Legende: Video «Auch dank Video-Beweis: Nashville schlägt Pittsburgh » abspielen. Laufzeit 1:18 Minuten.
Vom 06.06.2017.
  • Vier verschiedene «Preds»-Spieler treffen beim 4:1-Erfolg.
  • Pittsburghs Sidney Crosby erzielt sein 1. Final-Tor zum zwischenzeitlichen 1:1.
  • Mark Streit steht bei den Penguins erneut nicht auf dem Matchblatt.
  • Die 5. Partie in Pittsburgh findet in der Nacht auf Freitag statt.

Der Lärm in der Bridgestone Arena in Nashville war die gesamte Partie über ohrenbetäubend – wie eigentlich in den ganzen Playoffs schon. Er erreichte aber in der 57. Minute seinen Höhepunkt, als Filip Forsberg mit einem Schuss über das ganze Eisfeld ins verlassene Tor traf. Es war 203 Sekunden vor dem Ende das Goal zum 4:1-Endstand.

Der Treffer bedeutete: Der Heimsieg ist im Trockenen, die Finalserie wieder ausgeglichen und in Nashville kommen die Fans in den Genuss einer weiteren Partie. Und sollten die «Preds» in der Nacht auf Freitag in Pittsburgh das 1. Break in dieser Serie schaffen, könnte Nashville 2 Tage später vor den eigenen Fans gar erstmals den Stanley Cup gewinnen.

Finnische Mauer und historischer Rookie

Am Ursprung von Nashvilles 9. Sieg im 10. Playoff-Heimspiel stand Goalie Pekka Rinne, der zahlreiche Schlüsselparaden zeigte.

Der 2. Matchwinner bei den Final-Neulingen war Frederick Gaudreau. Der 24-jährige Rookie erzielte in der 24. Minute das «Game-Winning-Goal» zum 2:1 und schaffte damit Historisches: Er ist erst der 2. Spieler (nach John Harms 1944), der seine ersten 3 NHL-Treffer überhaupt im Stanley-Cup-Final erzielt hat.

Streit wieder nicht auf dem Matchblatt

Für die unterlegenen Penguins, bei denen Mark Streit einmal mehr nur Zuschauer war, erzielte zwar Superstar Sidney Crosby seinen 1. Final-Treffer seit 2009. Dieser blieb aber Makulatur.

Roman Josi blieb bei Nashville ohne Skorerpunkt, hatte aber beim 3:1 seinen Stock im Spiel. Er kam aber wie Teamkollege Yannick Weber auf eine Plus-1-Bilanz.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 6.6.17, 06:03 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Franz Huber (R.)
    Die Stats sprechen eigentlich eine deutliche Sprache. Auch heute wieder in jedem Drittel mehr Schüsse aufs Tor abgegeben als der Gegner. Dieser lag ja während fast 2. Dritteln hinten. Dementsprechend lag es auch an Pittsburgh mehr Druck nach vorne zu machen. Konnten sie aber nur sehr bedingt. Rinne ist wieder voll da. Auch Guentzel trifft halt auch nicht in jedem Spiel aus heiterem Himmel. Ohne seine Tore hätten die Preds wohl bereits im nächsten Spiel in Pittsburgh die Chance den Cup zu holen.
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