Bei Josi und Co. hält der Alltag Einzug

Der Schweizer Roman Josi glänzte bei der grossen All-Star-Show. Doch nun steht wieder der Kampf um die Playoff-Plätze im Vordergrund. Nicht nur bei ihm.

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Roman Josi – Die unvorhersehbare Karriere des All-Star-Spielers

7:15 min, aus sportlounge vom 1.2.2016

Wenn ein Eishockeyspieler von der NHL eine Einladung zum All-Star Game erhält, ist der Fall klar: Er gehört zur handverlesenen Elite der weltweit besten Hockeyspieler. Am Sonntag wurde diese Ehre auch dem Berner Roman Josi zuteil.

«  Er war nur ein durchschnittlicher Läufer. »

Sven Leuenberger
Über Roman Josi

Um es so weit zu bringen, war harte Arbeit notwendig. Sven Leuenberger, ehemaliger Sportchef des SCB, kennt die Defizite, mit welchen Josi in den Anfängen seiner Karriere zu kämpfen hatte: «Roman war nur ein durchschnittlicher Läufer und hatte auch keinen extrem scharfen Schuss.» Diese anfänglichen Schwächen habe er aber dank Trainingsfleiss hinter sich gelassen.

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Der Berner All-Star hatte Spass

2:30 min, vom 2.2.2016

«Einfach ein bisschen Spass haben»

Das All-Star Game sei eine willkommene Abwechslung zu seinem Alltag gewesen: «Ich habe es sehr genossen, aufs Eis zu gehen und einfach ein bisschen Spass zu haben», so Josi. Doch nun hält der Hockey-Alltag wieder Einzug: Josis Predators treffen nach dem All-Star-Break in der Nacht auf Mittwoch zuhause auf die St. Louis Blues. Auch die anderen Schweizer NHL-Spieler greifen wieder ins Geschehen ein, um sich einen Playoff-Platz zu ergattern.

Der Stand der «Schweizer» Teams

  • Die Calgary Flames mit Jonas Hiller stecken in der Krise: 3 Niederlagen in Folge bedeuten lediglich 6. und vorletzten Rang in der Pacific Division. Auf einen Playoff-Rang fehlen 8 Punkte.
  • Einen Rang besser klassiert sind die Vancouver Canucks mit den Schweizern Sven Bärtschi, Yannick Weber und Luca Sbisa. Mit einem Sieg über die Columbus Blue Jackets soll der Anschluss an die obere Tabellenhälfte gehalten werden.
  • Roman Josi und Nashville liegen in der Central Division auf dem 5. Platz. Punktemässig wären die Predators momentan auf Wildcard- und damit auf Playoff-Kurs. Zudem soll die Serie von 4 Siegen de suite verlängert werden.
  • In der selben Division, aber um einen Rang besser, ist Reto Berras Colorado Avalanche platziert. Colorado liegt 7 Punkte hinter einem gesicherten Playoff-Rang (Top 3 der Division) und hat ausserdem 2 Spiele mehr auf dem Konto als die Predators.
  • Auf Platz 6 der Central Division findet sich Minnesota Wild mit dem Churer Nino Niederreiter wieder. Die Differenz auf einen Wild-Card-Platz beträgt nur 1 Punkt. Minnesota gastieret in der Nacht auf Mittwoch bei den New York Islanders.

Sendebezug: SRF zwei, sportlounge, 1.2.1016, 22:30 Uhr