«BeLIeve!» - Islanders glauben an das Unmögliche

Die New York Islanders starten in der Eastern Conference als krasse Aussenseiter ins Playoff-Rennen um den begehrten Stanley Cup. Mit Pittsburgh steht dem Team von Captain Mark Streit ein schwerer Brocken gegenüber. Doch ganz Long Island glaubt an einen Exploit.

Islander Josh Bailey umkurvt Pittsburgh-Keeper Thomas Vokoun.

Bildlegende: Aussenseiter: Die New York Islanders gelten im Duell mit Pittsburgh als die grossen Underdogs. Keystone

Mit dem Stanley-Cup-Sieger von 2009 aus Pittsburgh steht den «Isles», die erstmals seit 2007 in den Playoffs stehen, zum Auftakt aber ausgerechnet der Conference-Sieger gegenüber. Die Penguins verfügen nicht nur wegen den Superstars Sidney Crosby, Jewgeni Malkin und Jarome Iginla über beeindruckende Offensiv-Power.

Islanders-Captain Mark Streit ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: «Pittsburgh ist das beste Team im Osten, aber wir haben sie in dieser Saison schon geschlagen.»

Glaube ersetzt Erfahrung

Neben Selbstvertrauen ist Erfahrung in den Playoffs enorm wichtig. Doch die fehlt den Islanders. Niemand im Team von Coach Jack Capuano verfügt über einen Meisterring und die Anzahl Playoff-Spiele der Akteure summiert sich auf bescheidene 193 Partien. Pittsburgh dagegen hat 11 Stanley-Cup-Ringe und 1159 Spiele auf dem Konto.

Das schreckt Streit aber keineswegs: «Im Sport ist alles möglich», sagt der Berner. «BeLIeve» (Glaube) heisst die Playoff-Kampagne der «Isles» und der wird derzeit auf Long Island gross geschrieben.