Bergeron schiesst Bruins in extremis in die Viertelfinals

Die Boston Bruins und die New York Rangers haben sich in der NHL als letzte Teams für die Viertelfinals qualifiziert. Boston rang die Toronto Maple Leafs in einer verrückten Partie mit 5:4 nach Verlängerung nieder.

Nichts deutete auf eine Wende hin, als die Maple Leafs 10 Minuten vor Schluss mit 4:1 führten. Was dann folgte, waren unglaubliche 10 Minuten. Nach dem 2:4 durch Nathan Horton warfen die Bruins alles nach vorne und erzielten in den Schlussminuten noch zwei Tore - beide ohne Torhüter.

Bergeron rettet die Bruins

Zur grossen Figur avancierte Patrick Bergeron, der während des Lockouts für den HC Lugano auf Torejagd ging. Der Center erzielte rund eine Minute vor Schluss den Ausgleich und zeigte sich in der 7. Minute der Overtime auch für den Siegtreffer besorgt.

«Wir sind einfach dran geblieben. Das ist alles, was ich dazu sagen kann», versuchte Bergeron die verrückte Aufholjagd in Worte zu fassen. Noch nie zuvor war es einem NHL-Team gelungen, im 7. Spiel einen Drei-Tore-Rückstand aufzuholen.

Direktduell der beiden Teams

Die Rangers liessen derweil den Washington Capitals keine Chance und siegten gleich mit 5:0. Goalie Henrik Lundqvist parierte dabei alle 35 Schüsse und feierte den 2. Shutout in Serie. In den Viertelfinals kommt es nun zum Direktduell der beiden Teams.

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