Berra: «Rückkehr in die Schweiz ist keine Option»

Nati-Goalie Reto Berra will über den zuweilen ziemlich harten AHL-Alltag zurück zu den Annehmlichkeiten der NHL.

Statt im sonnigen Florida spielt Reto Berra seit Anfang Saison im kühlen Norden für die Springfield Thunderbirds. Das neue Arbeitsumfeld ruft beim Schweizer Keeper nicht nur Begeisterung hervor: «Man muss ein bisschen auf die Zähne beissen.»

«  Ich habe in meiner Karriere noch nie den einfachen Schritt genommen – wieso sollte ich das jetzt tun? »

Reto Berra

In der AHL entfallen für den Bülacher diverse Annehmlichkeiten: «Häufig haben wir von Freitag bis Sonntag drei Spiele in Serie – per Bus statt in einem klubeigenen Flieger.» Auch bei der Ernährung muss Berra Abstriche machen: «In der NHL ist das Essen immer tipptopp, hier gibt es hingegen schon mal Fastfood.»

«Die Hoffnung stirbt zuletzt», erklärt Berra angesprochen auf eine Rückkehr in die NHL. Diese Hoffnung will mit er mit guten Leistungen in Springfield nähren. Und tatsächlich übertrifft Berra mit seiner Fangquote (93,7%) momentan die beiden Kanadier Roberto Luongo (91,0%) und James Reimer (90,7%), die ihm in Florida vor der Sonne stehen.

Heimat ist keine Option

Eine Rückkehr in die Schweiz kommt für den 29-Jährigen aktuell nicht in Frage. «Ich habe in meiner Karriere noch nie den einfachen Schritt genommen – wieso sollte ich das jetzt tun?» Dem Schweizer mangelt es weiterhin weder an Kampfeswillen noch an Selbstvertrauen: «Klar sehe ich mich noch immer als NHL-Goalie.»

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Die Springfield Thunderbirds sind zufrieden mit Berra

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 31.10.16, 18:45 Uhr