Canadiens wollen Streit loswerden

Die Dienste von Mark Streit sind in Montreal schon nicht mehr erwünscht. Die Canadiens haben ihn offenbar auf die Waiverliste gesetzt. Ist dies gar das Ende seiner NHL-Karriere?

Seltenes Vergnügen

Bildlegende: Seltenes Vergnügen Mark Streit durfte diese Saison nur 2 von 4 Spielen bestreiten. EQ Images

Nach dem Stanley-Cup-Triumph mit Pittsburgh hatte Montreal den 39-jährigen Mark Streit im Juli mit einem Einjahresvertrag verpflichtet. Doch der Saisonstart verlief harzig: Der Schweizer Verteidiger stand nur in 2 von 4 Partien auf dem Eis.

Und nun haben die Canadiens Streit offenbar auf die Waiverliste gesetzt, wie TVA Sports berichtet. Andere Teams haben nun während 24 Stunden die Möglichkeit, den Berner ohne Gegenleistung zu verpflichten. Geschieht dies nicht, könnte dies das Ende seiner NHL-Karriere bedeuten.

Montreal schafft Platz für Schlemko

Die Degradierung kommt nicht von ungefähr: Weil die Rückkehr des an der Hand verletzten David Schlemko bevorsteht, muss Montreal Platz im Kader schaffen. Und den 19-jährigen Rookie Victor Mete möchte man in der NHL behalten. Streit ist das Opfer dieser Rochade in der Abwehr.

Video «Bern feiert seinen Helden: Mark Streit mit dem Stanley Cup» abspielen

Noch als «Pinguin»: Streit mit dem Stanley Cup

1:58 min, vom 2.8.2017