Nashville in Ekstase – und 3 Schweizer mittendrin

Zum ersten Mal seit der Gründung 1998 stehen die Nashville Predators im Conference-Final. Der historische Sieg über St. Louis wurde in der «Music City» ausgiebig gefeiert.

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Magische Nacht für Josi, Fiala und Weber

1:38 min, vom 8.5.2017

Als der Schwede Calle Jarnkrok nach exakt 59 Minuten den «Empty-Netter» zum finalen 3:1 für die Predators erzielte, brachen in Nashville alle Dämme. Wenige Sekunden später war es Tatsache: Das Team aus Tennessee qualifizierte sich erstmals in seiner 19-jährigen Klub-Geschichte für den Western-Conference-Final.

Fialas grosser Moment

Mit Roman Josi (Tor und Assist) und Yannick Weber standen 2 Schweizer beim 3:1-Sieg gegen St. Louis für die «Preds» im Einsatz. Der dritte im Bunde, Kevin Fiala, tauchte während der Hymne vor dem Spiel mitten in den Zuschauerrängen auf und heizte das Publikum an.

Das Stadion dankte es dem am Oberschenkel verletzten Fiala mit einer grossen Standing Ovation. Der 20-Jährige hat sich spätestens seit seinem Overtime-Treffer in Spiel 3 des Viertelfinals gegen Chicago in die Herzen der Fans gespielt.

Subban scherzt, Stadionspeaker heiser

Nach dem Spiel stellten sich die Spieler in der Kabine den Fragen der Journalisten. Oder eben nicht. Verteidiger P.K. Subban schnappte sich kurzerhand ein Aufnahmegerät und interviewte mit einem zwinkernden Auge Matchwinner Roman Josi.

Nicht mehr für eine Stellungnahme zu gebrauchen war Paul McCann. Die Stimme des Stadionspeakers wurde derart in Mitleidenschaft gezogen, dass sie zum Schluss versagte. Seinen letzten Satz «We'll see you for …» komplettierte das Publikum lautstark mit «The Western Conference Final».

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Der Journalist fragt schreiend, weil es zu laut ist im Stadion

1:33 min, vom 8.5.2017

Sendebezug: Radio SRF 1, 8.5.17, 7:00-Uhr-Bulletin