Olympia-Teilnahme der NHL-Cracks 2014 unsicher

Die Teilnahme der NHL-Spieler am olympischen Turnier vom kommenden Jahr in Sotschi (Russ) ist noch nicht definitiv. Die Verhandlungen zwischen der NHL und dem Eishockey-Weltverband IIHF dauern weiter an.

Kandas Patrice Bergeron, Ryan Getzlaf, Rick Nash und Sidney Crosby (v.l.n.r) nach dem Gold-Gewinn 2010 in Vancouver

Bildlegende: Stars auch in Sotschi 2014? Kanadas Patrice Bergeron, Ryan Getzlaf, Rick Nash und Sidney Crosby (v.l.n.r) nach ihrem Gold-Gewinn 2010 in Vancouver. Reuters

In den Verhandlungen geht es unter anderem um die Verwertungsrechte der Fernsehbilder. Laut der New York Times wird von der NHL gefordert, dass die Bilder von Olympia auch in den Netzwerken der nordamerikanischen Profiliga verfügbar sind.

Des Weiteren wird über die Sonderrechte der NHL für die Zeit der Abstellung der Spieler und die Entschädigungen für den Fall von Verletzungen verhandelt. Indes möchte das Internationale Olympische Komitee (IOC) keine solchen Zugeständnisse gewähren, um keine Präzedenzfälle zu schaffen.

Fasel: «Wir haben kein Geld»

Auf die Betonung der NHL, dass die Abstellung der Spieler die Liga viel Geld koste, entgegnete René Fasel, Präsident des Weltverbandes IIHF und Mitglied im IOC: «Wir haben kein Geld, so einfach ist das».
 
Seit 1998 hat die NHL während der Olympischen Spiele stets eine Pause eingelegt. Die Schweiz verfügt mit Mark Streit, Sven Bärtschi, Roman Josi, Damien Brunner, Jonas Hiller, Luca Sbisa, Rafael Diaz und Yannick Weber derzeit über 7 NHL-Spieler.