Reto Berra: Geglänzt und trotzdem verloren

In der NHL hat Goalie Reto Berra nur 5 Tage nach seinem verletzungsbedingten Ausfall bereits wieder überzeugt. 32 Paraden des Zürchers reichten den Colorado Avalanche dennoch knapp nicht zum Sieg.

Reto Berra kassiert den entscheidenden 4. Gegentreffer.

Bildlegende: Die Entscheidung Beim 3:4 durch Brad Boyes in der Verlängerung war Reto Berra machtlos. Keystone

Das Game-Winning-Goal in Denver zum 4:3 für die Florida Panthers erzielte Brad Boyes nach 2:23 Minuten in der Verlängerung und im Powerplay. Berra, der bis zu diesem Moment stark gehalten hatte, blieb ohne Chance.

«Der Gegner hatte bei der 4:3-Situation jede Menge Platz», ärgerte sich Berra. Für einen kurzen Moment verlor der 27-Jährige darum die Übersicht. Die Partie wog über die gesamte Distanz hin und her. Colorado drehte im Mitteldrittel innert weniger als 4 Minuten ein 0:2 in ein 3:2, musste dann aber ebenso prompt den Ausgleich hinnehmen.

Schnell erholt

Trotz der Niederlage wurde Berra dank seiner 32 Paraden als einer der drei besten Akteure auf dem Eis ausgezeichnet. Dabei hatte er sich in der Nacht auf Freitag im Spiel gegen Ottawa nach einem Zusammenstoss schon nach 2:47 Minuten auswechseln lassen müssen.

Von den übrigen Schweizern konnte einzig Roman Josi einen Sieg verbuchen. Sein Nashville setzte sich zu Hause gegen Arizona mit 4:3 im Penaltyschiessen durch.