Weg aus Schweden: Fiala wieder in Nordamerika

Die Nashville Predators holen Kevin Fiala per sofort von Schweden nach Nordamerika zurück. Die Schweizer Nachwuchshoffnung soll sich in der AHL bei Milwaukee das Rüstzeug für die NHL holen.

Kevin Fiala beim Interview.

Bildlegende: Kevin Fiala Der Stürmer kommt der NHL zumindest geographisch wieder näher. Keystone

Nachdem er im Herbst den Sprung in das NHL-Team nicht geschafft hatte, schickten die Predators Kevin Fiala zurück nach Jönköping, wo er bereits in der Saison davor gespielt hatte. In der schwedischen Liga absolvierte der 18-jährige Stürmer in der ersten Saisonhälfte 20 Partien, in denen er 5 Tore und 9 Assists sammelte. Nun folgt nach Fialas persönlich erfolgreicher U20-WM in Kanada (4 Tore in 6 Partien) der Rücktransfer.

Video «Eishockey: Kevin Fiala verpasst Sprung in die NHL» abspielen

Kevin Fiala verpasst Sprung in die NHL

0:16 min, vom 4.10.2014

Fiala auf Forsbergs Spuren?

Für seine Entwicklung sei es besser, wenn Fiala sich in Milwaukee an das Spielsystem der Predators und das nordamerikanische Eishockey gewöhne, begründete Nashvilles General Manager David Poile den Transfer. Man erhoffe sich, dass Fiala – wie 2 Jahre davor der Schwede Filip Forsberg – in der AHL zu einem wichtigen Offensivspieler der Predators-Organisation heranwachse.

Fiala gilt als das aktuell grösste Schweizer Talent. Im Sommer wurde er von Nashville in der 1. Runde des NHL-Drafts (als Nummer 13 aller Spieler) gezogen.