110 Strafminuten: Nerven liegen blank im Strichkampf

Die Partie zwischen den SCL Tigers und Fribourg-Gottéron (3:2 n.V.) war die bislang strafenreichste der Saison. Im emotionsgeladenen Strichkampf verloren einige Akteure die Kontrolle.

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Wüste Szenen zwischen Langnau und Freiburg («sportpanorama»)

1:02 min, vom 3.1.2016

Im Mitteldrittel überbordeten die Emotionen: Sven Lindemann und Chris Rivera mussten nach einem Faustkampf vorzeitig unter die Dusche. Anschliessend kam es vor dem Gang zu den Garderoben noch einmal zu wüsten Auseinandersetzungen.

Später wurden auch Tristan Vauclair und Ville Koistinen, der Andrej Bykow von hinten in die Bande checkte, mit Spieldauer-Disziplinarstrafen belegt. Mit 110 Strafminuten egalisierten die beiden Teams die bisher strafenreichste Partie der Saison (Zug gegen Bern am 12. Dezember 2015).

«  Ich habe keine Zeit darüber nachzudenken, ob mein Job sicher ist oder nicht. »

Gerd Zenhäusern
Headcoach von Freiburg

Am Ende setzte sich Langnau wie schon am Vortag in der Verlängerung durch. Für Gottérons Trainer Gerd Zenhäusern dürfte die Luft nach der 14. Niederlage in den letzten 15 Partien langsam dünn werden.

«Ich habe keine Zeit darüber nachzudenken, ob mein Job sicher ist oder nicht», meinte der Freiburg-Trainer schon fast trotzig. «Ich werde dafür bezahlt, um Lösungen zu suchen, damit wir endlich wieder einmal gewinnen.»

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Gerd Zenhäusern: «Nur ein Sieg hilft»

0:28 min, vom 3.1.2016