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National League Ambri schickt den SCB unter den Strich

Ambri-Piotta hat sich in der 42. NLA-Runde auf Kosten des SC Bern über den Playoff-Strich gehievt. Die ZSC Lions gewannen den Spitzenkampf gegen Genf.

  • Alexandre Giroux und Lukas Lhotak schiessen Ambri über den Strich
  • Dem SC Bern nützt die Aufholjagd gegen Lugano nichts – er rutscht wieder aus den Playoff-Rängen
  • ZSC-Youngster Auston Matthews trifft im Spitzenkampf zum 21. Mal

Ambri-Piotta – SCL Tigers 2:0

Ambri-Piotta hat sich dank einem zähen 2:0-Heimsieg gegen die SCL Tigers vom 9. auf den 7. Rang verbessert. Alexandre Giroux traf bereits nach 5:30 Minuten für die Leventiner, ehe Lukas Lhotak 63 Sekunden vor Ende mit einem Treffer ins leere Tor alles klar machte. Die Emmentaler mussten damit nach zuvor 6 Siegen aus den letzten 7 Spielen eine seltene Niederlage hinnehmen.

Bern - Lugano 2:3 n.P.

Nach der 5. Niederlage de suite ist der SCB hingegen unter den Trennstrich gerutscht. Lugano drückte in der Hauptstadt sofort aufs Gaspedal und führte nach 7 Minuten 2:0. Das Spiel war in der Folge lange zerfahren und von vielen Unterbrüchen geprägt. Nach 47 Minuten brachten Tristan Scherwey und Simon Moser den SCB jedoch innert 32 Sekunden zurück ins Spiel. Schliesslich verloren die Berner aber im Penaltyschiessen und finden sich auf Rang 9 wieder.

Kloten – Lausanne 4:1

Die Flyers gaben vor eigenem Anhang ein Lebenszeichen im Strichkampf von sich. Die Klotener setzten sich gegen Lausanne mit 4:1 durch und feierten damit den erst zweiten Sieg aus den letzten 9 Meisterschaftsspielen. Denis Hollenstein (14./55.) glänzte dabei mit einem Doppelpack, Erik Gustafsson bereitete das 1:0 und das 2:0 vor. Die Waadtländer sind neu Achter, Kloten bleibt Zehnter.

Auston Matthews und Gelb-Helm Robert Nilsson.
Legende: Torschütze und Topskorer unter sich Auston Matthews und Gelb-Helm Robert Nilsson. Keystone

ZSC Lions – Genf 4:2

Die Lions gingen im Hallenstadion als Sieger aus dem Spitzenkampf gegen Genf hervor und qualifizierten sich als erstes Team für die Playoffs. Nach der 4:5-Niederlage in Zug am Freitag behielt der ZSC mit 4:2 die Oberhand. Bereits nach 4:55 Minuten führten die Gastgeber 2:0, ehe die Genfer ausgleichen konnten (9./33.). Auf das 3:2 durch Roman Wick in der 48. Minute konnten sie nicht mehr reagieren. Auston Matthews sorgte mit seinem 21. Saisontor 8 Sekunden vor Schluss für das 4:2.

Fribourg-Gottéron – Zug 3:4

Nach 16 Minuten kassierte der EVZ seinen 100. Gegentreffer der Saison. Martin Reway schob einen Abpraller ins leere Tor ein. Zugs Freude über Dario Bürglers Ausgleich (37.) machte Ryan Gardner (39.) umgehend zunichte. Nachdem ein Handgelenkschuss von Josh Holden zum 2:2 geführt hatte, brachte Dominic Lammer (55.) Zug erstmals in Front. Jarko Immonen doppelte innert Minutenfrist zum Zuger 4:2 nach. Benjamin Neukoms Sonntagsschuss (57.) kam für Freiburg zu spät.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 23.1.2016, 22:25 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Willy Amport, Hochdorf
    Die Spieler vom SCBern kommen mir vor wie mein Kollege das ist ein super Maler aber hat den Kopf nicht immer da wo er sein sollte,...Manchmal kommt es vor das wenn der Chef sagt das ein Zimmer eine andere Farbe bekommt er hatte ihm das gesagt welches Zimmer,... Der tropenkopf streicht das falsche Zimmer eben den Kopf am falschen Ort...... Was ich mit dem sagen will ist das beim SCB die meisten nicht bei der Sache sind und irgendwo anders sind mit dem Kopf.
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  • Kommentar von Pascal Lehner, Leuk
    Hauptsache beim SCB stehen Ende Saison schwarze Zahlen. Das Sportliche gerät da völlig ins Abseits. Vielleicht mal den Finger aus dem A.... ziehen und Eis fressen. Dann klappts dann vielleicht auch wieder mal mit Punkten. Vielleicht kann ich ja nächste Saison nach Visp um den SCB zu sehen!!
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  • Kommentar von V.Böhm, Winterthur
    ...Noch ein Wort zu Brunner: Ein sagenhafter Penalty, wirklich was, das man auch in der NHL selten sieht. Aber nur schon seine Reaktion auf seinen Treffer zeigt wo er eine grosse Schwäche hat: Teamspiel. Anstatt zur Bank zu rasen und mit den Mitspielern und dem Goalie, der schliesslich auch seinen Teil dazu beigetragen hat, zu feiern, steht er hinter dem Tor und feiert sich wie die Freiheitsstatue von New York. Schade, schade, er hätte wirklich eine grosse Karriere in der NHL vor sich gehabt.
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