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National League Bern schlägt Zug in der Overtime

Der SC Bern hat in den Playoff-Halbfinals gegen den EV Zug einen 3:2-Heimsieg in der Verlängerung gefeiert. Nach der Reaktion auf die Kanterniederlage vom Donnerstag legten die «Mutzen» damit in der Serie mit 2:1 Siegen wieder vor.

Wie in Spiel 1 fiel die Entscheidung zwischen Bern und Zug in der Verlängerung. Nach 4:53 Minuten in der Overtime war es Travis Roche, der die Hauptstädter zum 3:2-Sieg schoss und den SCB damit in der Serie gegen den EVZ mit 2:1 Siegen in Führung brachte.

Bern mit dem besseren Start

Zuvor hatten die Berner zwischenzeitlich einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gegeben. In einem chancenarmen 1. Drittel war Bern dank Martin Plüss in Führung gegangen: 22 Sekunden vor der 1. Pause landete die Scheibe nach einem Zweikampf vor den Schlittschuhen des Stürmers, der Zug-Keeper Jussi Markkanen zum 1:0 bezwingen konnte.

In einem attraktiveren 2. Drittel brachte Topskorer Byron Ritchie den SCB dann mit 2:0 in Front. Der Kanadier umtanzte Zugs Markkanen und erzielte mittels Shorthander in der 32. Minute das 2:0.

Zuger Aufbäumen im Mitteldrittel

Doch die Zentralschweizer steckten nicht auf - und wurden umgehend belohnt. Nur gerade 66 Sekunden nach dem 0:2 verkürzte Josh Holden nach einem missglückten Abwehrversuch von Berns Ryan Gardner auf 1:2.

Nachdem die Zuger bei einem Pfostenschuss von Lino Martschini (38.) Pech bekundet hatten, glich Corsin Casutt das Skore in der 39. Minute aus. Er traf im Powerplay nach einem Nachschuss unter die Latte zum 2:2. Nach torlosem Schlussabschnitt war es dann aber doch Bern, das das bessere Ende in einer ausgeglichenen Partie für sich behielt.

Fischer: «Müssen cleverer spielen»

«Der Sieg war verdient. Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, vor allem in der Verlängerung konnten wir sehr viel Druck erzeugen», bilanzierte SCB-Angreifer Joël Vermin nach dem Spiel.

Zugs Verteidiger Patrick Fischer zeigte sich nicht ganz einverstanden. Er sprach von einer «ausgeglichenen Partie» und konnte seine Enttäuschung über das verpasste Break nicht verbergen: «Es ist sehr ärgerlich. Wir müssen nächstes Mal eine Spur cleverer und entschlossener spielen.»

25 Kommentare

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  • Kommentar von Reto Steinmann, Chefsessel
    Hört hier sofort mit dem Rumgeheule auf sonst werde ich sauer und bestrafe alle hier mit 10 Kommentarsperren !!!!!
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  • Kommentar von F. Limacher, Zürisee
    Hey Don, kannst Du auch noch etwas anderes als gegenüber anderen Menschen und Meinungen persönlich werden ? Oder ist dies die Masche wenn die sportlichen Argumente fehlen ? Hier wäre angebracht, angesichts der Tatsachen sachlich zu argumentieren und den Tatsachen ins Auge zu schauen .... und etwas Weitsicht (über den SCB-Horizont hinaus) an den Tag zu legen ! Die meisten SCB-Anhänger sind auch der Meinung, dass die Refs am Sa. keine Meisterleistung geboten haben, ausser Hardlinern wie Du ...
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    1. Antwort von Don R. Balken, Belp
      Nun, wenn jemand solchen Unsinn behauptet, wie du und Yves es tun, dann werde ich gerne persönlich. Muss ich deine lächerlichen Behauptungen hier noch zitieren, damit sich dir die Sinnlosigkeit, mit Argumenten gegen solchen Schwachsinn anzukämpfen, offenbart. Nur soviel zum Horizont: ich bin ein Verfechter einer ausgeglichenen Liga und begrüsse es überhaupt nicht, wenn eine Meisterschaft immer zwischen den 2-3 selben Teams ausgemacht wird. Es bleibt dabei - Zug hat am Samstag verdient verlo...
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    2. Antwort von Don R. Balken, Belp
      Sorry in deinem Kommentar ist nicht ein einziges sportliches Argument auszumachen. Gejammer über angebliche Fehlentscheidungen können ja wohl nicht als Argument ins Feld geführt werden. Selbiges hat auch für abenteuerliche Betrugsvorwürfe Gültigkeit. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
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  • Kommentar von Yves Merin, Fribourg
    Bern wird mit gutmütiger Unterstützung der Schiris (und Ueli Schwarz) ins Finale gehievt. Bin gespannt wie sie Gotteron ausschalten. Der erste Titel muss doch irgendwie verhindert werden können. Gebt doch dem SCB den Titel jetzt schon, dann haben wir es hinter uns.
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    1. Antwort von Don R. Balken, Belp
      Oh, ein Fribourger, der den Berichten eines mittelmässig begabten "Journalisten" Glauben schenkt. Kommt man sich eigentlich nicht in höchstem Mass lächerlich vor, wenn man solchen Stuss in die weite Welt posaunt. Im Grunde genommen ist es unheimlich: Ein schlechter Verlierer (McSchörli) und eine harte, aber regeltechnisch einwandfreie, Strafe gegen Chiesa genügen, um einen Verein zu diskreditieren.
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