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National League Bern und Kloten in den Playoffs

Der SC Bern hat das kapitale Direktduell gegen Lausanne zuhause mit 3:2 gewonnen und sich genauso wie die Kloten Flyers für die Playoffs qualifiziert. Ambri nahm sich mit einer Niederlage in Biel selber aus dem Rennen.

  • Bern und Kloten lösen in der 49. Runde das Playoff-Ticket
  • Erst eine Playoff-Paarung bekannt
  • Vauclair und Suri verbreiten mit einem Faustkampf Playoff-Stimmung
  • Ein Loch im Eis führt in Genf zu Verzögerung und beinahe zum Spielabbruch

Bern - Lausanne 3:2

Strichkampf pur in Bern: Als Lausannes Nicklas Danielsson nach 32 Minuten zur 1:0-Führung für die Gäste einnetzte, wurde es still in der Postfinance Arena. Aber nur kurz: 80 Sekunden später glich Cory Conacher aus und lancierte die Berner Wende. Denn danach schlug die Stunde von Ramon Untersander. Der Verteidiger hatte zuvor erst 4 Saisontore auf seinem Konto. Mit einem Doppelpack zum 3:1 avancierte Untersander zum Berner Matchwinner. Joel Genazzis 2:3 (60.) kam zu spät.

Kloten Flyers - SCL Tigers 5:3

3:0 (nach 22 Minuten) und 4:2 (nach 42 Minuten) lagen die Klotener gegen Langnau in Front. Doch die Tiger bewiesen Kämpferherz und schafften zweimal den Anschluss. Kloten musste zittern. Die Erlösung kam erst in der allerletzten Minute durch Denis Hollenstein: Der Captain traf zum «Empty-Netter» und löste am Schluefweg einen kollektiven Freudentaumel aus.

Biel - Ambri-Piotta 4:2

Dass in Kloten und Bern gejubelt wurde, lag auch an Ambri-Piotta: Die Leventiner verpassten es ausgerechnet gegen das Schlusslicht aus Biel, im Playoff-Rennen zu bleiben. Nach einem Traumstart und dem frühen 1:0 durch Paolo Duca (2.) übernahm zusehends Biel das Spieldiktat. Raphael Herburger und Fabian Lüthi sorgten mit ihren Toren im Schlussabschnitt für die Entscheidung zugunsten der Seeländer.

Die Lage am Strich nach der 49. Runde

7.
Kloten Flyers
49150:14969
8.Bern49149:15767
9.Lausanne49118:14064
10.Ambri-Piotta49138:16263

Davos - ZSC Lions 5:6

Die letztjährigen Final-Teams verloren keine Zeit: Bereits nach einer Viertelstunde stand es 2:2 zwischen Davos und den Lions. Nach einem wenig spektakulären Mitteldrittel überschlugen sich die Ereignisse im Schlussabschnitt: Einen Doppelschlag von HCD-Stürmer Mauro Jörg glich Patrick Geering zum 4:4 aus, ehe Dino Wieser die neuerliche Davoser Führung markierte. Doch die Lions schafften in den letzten 106 Spielsekunden die Wende: Ohne Torhüter gelang Ryan Keller das 5:5, 26 Sekunden vor der Schlusssirene traf Luca Cunti zum 6:5-Endstand.

Lugano - Zug 3:2 n.V.

Am meisten Playoff-Stimmung kam wohl in der Resega auf: Spätestens mit einem knallharten Faustkampf zwischen Julien Vauclair und Reto Suri bei Spielhälfte war Feuer im Dach. Es wurde aber auch noch Eishockey gespielt. Nach 60 Minuten hiess es 2:2 unentschieden. In der 62. Minute bekamen die Fans in Lugano schliesslich das spielerische Highlight der Partie zu sehen: Eine herrliche Kombination von den Lugano-Ausländern Fredrik Pettersson, Linus Klasen und Tony Martensson sorgte für den fulminanten Schlusspunkt. Ab Donnerstag findet der Kampf zwischen Lugano und Zug im Playoff-Viertelfinal seine Fortsetzung.

Genf-Servette - Fribourg-Gottéron 5:1

Bereits nach 9 Minuten mussten die Spieler von Genf und Freiburg (Spielstand 0:1) das Eis verlassen. In der Zone hinter dem Freiburger Tor hatte sich ein Loch im Eis gebildet, es drohte der Spielabbruch. Erst nach 70 (!) Minuten war das Problem behoben. Das Heimteam kam nach der ungewollten Pause besser ins Spiel: Mit 3 Toren innert 6 Minuten (33.-39.) drehten die Genfer die Partie. Im letzten Drittel besiegelten Noah Rod und Floran Douay mit 2 weiteren Toren die Kanterniederlage.

Die letzte Runde

19:45Ambri-Piotta- : -Lugano
19:45Freiburg- : -Bern
19:45SCL Tigers- : -Kloten Flyers
19:45Lausanne- : -Genf-Servette
19:45ZSC Lions- : -Davos
19:45Zug- : -Biel

Sendebezug: Laufende Berichterstattung NLA

9 Kommentare

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  • Kommentar von wil vonier, 8942 pberrieden
    einmal mehr und dieses jahr extrem die vermeintlich Grossen, mit vielem Geld bestueckten SC Bern. und KlotenFlyers schafften es. knapp aber dennoch in die Playoffs schade fuer Laisanne und Ambri. einmal mehr
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  • Kommentar von Matthias Meili, Winterthur
    Absoluter Skandal in Genf! Vorgezogene Pause ginge ja noch, aber wenn man das nicht innert einer normalen Pause, also 15 Minuten, in den Griff bekommt, muss abgebrochen werden. Kannte zahlreiche Freiburger, die im zweiten Drittel gehen mussten, weil sie sonst nicht mehr nach Hause gekommen wären. Ticketrückzahlung? Nicht bei Genf! Nein, ernsthaft. Nach 15 Minuten abbrechen, forfaitsieg für die Gäste. Basta. Sowas geht überhaupt nicht.
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn, Winterthur
    Es stimmt etwas traurig, dass es nicht einer der "kleinen Clubs" geschafft hat. Natürlich ist die Erfahrung in den grossen Clubs grösser, wie man mit Punktezahlen vorangeht - und die grössere Menge an effizienteren Spieler ist vielleicht grösser. Ich meine, die letzten Spiele haben eine Chance der Verbesserung der Breite im nationalen Icehockey verpasst.
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