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National League Berns erneute Befreiung in extremis

Der SC Bern hat das Ausscheiden in den Playoff-Viertelfinals gegen Genf wiederum in höchster Not abwenden können. Die Hauptstädter setzten sich auswärts mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch und konnten das alles entscheidende Spiel 7 erzwingen.

Legende: Video NLA-Playoffs: Genf - Bern abspielen. Laufzeit 4:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.03.2013.

Die Entscheidung im packenden 6. Duell zwischen Genf und Bern fiel zum spätmöglichsten Zeitpunkt. Im Penaltyschiessen schoss Daniel Rubin die Berner zum Sieg - er war der einzige Spieler, der seinen Versuch erfolgreich verwerten konnte.

«Vorzeige-Kämpfer» Ritchie rettet den SCB

Wie schon in Spiel 5 waren die Genfer dem Sieg sehr nahe gestanden. Die Mannschaft von Chris McSorley gab von Beginn weg den Ton an, geriet aber nach einem Geniestreich von Petr Sykora (19.) in Rückstand. Die Genfer zeigten im 2. Drittel jedoch die bestmögliche Reaktion und zogen auf 3:1 davon: Kevin Romy im Nachstochern, Juraj Simek sowie Marc Gautschi im Powerplay waren binnen 14 Minuten erfolgreich.

Doch der SCB rettete sich unter der Führung des überragenden Kämpfers Byron Ritchie, der doppelt traf (43./54.), immerhin noch in die Verlängerung. Dort hatten die Genfer die grösseren Chancen auf den Siegtreffer: Doch Dan Fritsche scheiterte in Unterzahl (!) alleine an SCB-Keeper Marco Bührer und Verteidiger Mathieu Carle knallte den Puck an den Innenpfosten.

Das skurrile Spiel mit dem Videobeweis

Das Spiel vor mehr als 7000 lautstarken Zuschauern in der Les-Vernets-Halle bot viel Spektakel: Neben krachenden Checks, heissen Torszenen und zahlreichen Rangeleien trieben die beiden Trainer Chris McSorley und Antti Törmänen ein seltsames Spiel. Zunächst waren es die Berner, die bei sämtlichen Genfer Toren den Videobeweis forderten – jeweils zu unrecht. Das liessen die Gastgeber nicht auf sich sitzen und setzten bei den Treffern des SCB im Schlussabschnitt sowie beim Pfostenschuss in der Overtime ebenfalls auf den Videobeweis – ebenfalls erfolglos. Für reichlich Diskussionsstoff ist in diesem brisanten Duell auf jeden Fall gesorgt.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Rudi Cina, Saas Bidermatten
    Ein Witz, dass jede kritische Szene angeschaut wird. Logisch stehen die Schiris in der Kritik, wenn sie dafür sorgen, dass ein Spiel bis Mitternacht geht. Es müssen einfach Profis her, da gehts um viel Geld. Und dann diese Strafen bei HCD-ZSC. Jungs lasst die Spieler ein Spiel entscheiden und nicht die SchwarzWeissen. Gut dass man wenigstens jetzt beim Hockey zuschauen kann, nicht nur Kolumbien- Schweiz morgens um halb zwei. Grüöss
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  • Kommentar von J.-C. Gehrig, Hallwil
    Hätte Bern mit 2 Toren geführt, wäre es erträglicher gewesen - Spiel und Kommentator. Inhaltlich war ich auch einige Male nicht mit dem Kommentar einverstanden, aber ehrlich: die Fehler der Berner haben mir mehr weh getan. Jetzt bin ich froh, haben wir nochmals die Gelegenheit Bern spielen zu sehen und hoffe, die Mannschaft kommt weiter. Alle Halbfinalisten haben 7 Spiele in den Beinen, also wäre die selbstverschuldete Zusatzschleife eigentlich folgenfrei. Cool.
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  • Kommentar von Herbert Meier, Thun
    Der Kommentar von Herrn Jaggi war kaum auszuhalten. Im ganzen Spiel redete er den SCB immer schlecht - alles ist nur Zufall und SCB ist überfodert usw. Hingegen Genf bekamen Bestnoten für jeden Schuss und jede Aktion. Sind da etwas "Zürcher" Gründe vorhanden?
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