Berra hext Biel zum Sieg

Der EHC Biel hat in Fribourg das 5. Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie gewonnen. Mit einem Startfurioso und dank eines überragenden Reto Berra setzten sich die Seeländer 3:1 durch und verkürzten die Serie auf 2:3. Zug gewann ein verrücktes Spiel gegen Lugano mit 5:3.

Gerade einmal 86 Sekunden waren in Fribourg gespielt, da führten die Gäste aus Biel schon mit 2:0. Ryan MacMurchy, der nach 2 Spielsperren wieder im Einsatz stand, und Marc Wieser hatten je einen Abpraller von Fribourg-Keeper Benjamin Conz verwertet.

Berra eine Klasse für sich

Danach spielte Gottéron Biel an die Wand. Einzig Reto Berra war es zu verdanken, dass die Mannschaft von Kevin Schläpfer den 2-Tore-Vorsprung bis ins 3. Drittel konservieren konnte. Im Mittelabschnitt hatten die Bieler unter anderem 3 Zweiminuten-Strafen in Serie überstanden.

Berra konnte erst in der 49. Minute durch Julien Sprunger zum ersten Mal bezwungen werden. Knapp 3 Minuten vor Spielende brachten sich die Bieler durch 2 Strafen erneut  in Bedrängnis. Aber auch mit 6 gegen 3 Feldspieler, Gottéron-Coach Hans Kossmann hatte Goalie Conz rausgenommen, konnte Fribourg während knapp eineinhalb Minuten den Ausgleich nicht mehr erzwingen. Biels Steve Kellenberger traf schliesslich noch ins leere Tor zum 3:1.

Zug wieder in Front

Eine verrückte Partie bekamen die Zuschauer in Zug zu sehen. Nachdem Andreas Furrer die Hausherren zu Beginn des Mitteldrittels mit 1:0 in Führung gebracht hatte, sorgten Dario Simion, der Ex-Zuger Glen Metropolit und Lorenz Kienzle zwischen der 32. und der 42. Minuten für die Wende zugunsten der Luganesi.

Doch Reto Suri, Linus Omark und Timo Helbling rissen das Ruder noch einmal herum. Für den Endstand war Fabian Schnyder mit dem 5:3 ins verlassene Gehäuse besorgt.

Damit konnte sich erstmals ein Team in dieser hartumkämpften Serie mit mehr als einem Tor Unterschied durchsetzen. Zug führt mit 3:2 Siegen.