Biel schlägt Zug auswärts

Der EV Zug hat in der 11. NLA-Runde einen Rückschlag erlitten. Nach dem 4:3 am Vortag in Bern liessen sich die Zentralschweizer von Biel mit 3:4 düpieren. Lausanne in Rapperswil-Jona und Ambri gegen Servette feierten Erfolge im Penaltyschiessen.

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Spielbericht Zug - Biel

5:55 min, aus sportaktuell vom 11.10.2014

Nach zuletzt 9 Niederlagen in Folge erkämpfte sich der EHC Biel erstmals seit fast 3 Jahren wieder einmal einen Sieg in Zug. Das 4:3 in der Zentralschweiz war verdient, konnte Headcoach Kevin Schläpfer seine Mannschaft in der ersten Pause doch besser auf den Gegner einstellen.

Dank konsequenterem Forechecking glich Dragan Umicevic das Skore in der 24. Minute zum 1:1 aus. Mit seinem 5. Saisontreffer war Robbie Earl bereits nach 55 Sekunden – es war dies das schnellste Zuger Tor in der laufenden Saison – für die Führung besorgt gewesen. In der 34. Minute legte Pär Arlbrandt im Powerplay für die Seeländer mit dem 2:1 nach.

Und lediglich 15 Sekunden nach dem Ausgleich antwortete erneut Arlbrandt mit dem 3:2, später liess er sogar noch seinen 3. Treffer des Abends folgen. Damit waren die aufflammenden Hoffnungen der Gastgeber wieder im Keim erstickt. Zumindest bis 51 Sekunden vor Schluss, als Daniel Sondell auf 3:4 verkürzen konnte. Für eine weitere Korrektur reichte die Zeit nicht mehr.

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Spielbericht Lakers - Lausanne

0:59 min, aus sportaktuell vom 11.10.2014

Lakers weiter im Kriechgang

Rapperswil-Jona bleibt nach der 7. Niederlage in Folge mit nur 7 Punkten am Tabellenende kleben. Und vor allem bleibt nach dem 1:2 im Penaltyschiessen Lausanne so etwas wie ein Angstgegner. Der letzte Lakers-Erfolg gegen diesen Gegner am 29. Januar 2005 fällt in die Ära vor Lausannes Abstieg in die NLB.

Trotz des negativen Ausgangs der Partie können sich die aufopfernd kämpfenden Rosenstädter daran aufrichten, dass Mikael Johansson in der 59. Minute zum 1:1 traf. Somit erzwangen die Lakers wenigstens die Verlängerung, in der keine weiteren Tore fielen. Im Shootout verwertete einzig Lausannes Alain Mieville seinen Penalty.

Ambri mit den besseren Nerven

Ambri vergab gegen Servette zwar eine frühe 2:0-Führung, behielt in einer umkämpften Partie aber dennoch mit 3:2 im Penaltyschiessen das bessere Ende für sich.

Robert Mayer hatte sich seine Meisterschafts-Premiere im Tor von Genf-Servette anders vorgestellt. Schon nach 5:27 Minuten musste er in der Leventina ein erstes Mal hinter sich greifen. Es kam sogar noch schlimmer für den 25-Jährigen: Denn nur gut 100 Sekunden nach Adam Halls Führung sorgte Daniele Grassi für einen Doppelschlag. Taylor Pyatt und erst rund 4 Minuten vor Schluss Juraj Simek glichen das Skore wieder aus.

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Spielbericht Ambri - Genf

1:18 min, aus sportaktuell vom 11.10.2014

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 11.10.14 22:06 Uhr