Biel und Kloten melden sich zurück

Im Kampf um die Playoff-Plätze hat der EHC Biel einen eminent wichtigen Sieg gefeiert (4:1 gegen Davos). Kloten wahrte seine Chancen dank dem 5:1-Auswärtserfolg gegen Bern. Während Freiburg ebenfalls drei Punkte einfuhr, erlitt Ambri einen Rückschlag.

Noch 7 Runden in der Qualifikation sind zu spielen und der EHC Biel liegt immer noch auf dem 8. Platz. Die Seeländer schafften nach 4 Niederlagen in Folge gerade noch den Turnaround. Dank dem 4:1-Heimsieg gegen Davos kommt das Schläpfer-Team auf 54 Punkte und behauptet den Playoff-Rang vor Freiburg, das bei einer Niederlage von Biel nach Punkten hätte gleichziehen können.

Kloten wahrte seinerseits dank dem 5:1-Auswärtssieg bei Leader Bern seine wohl letzte Chance. Der Rückstand auf Rang 8 beträgt immer noch 7 Punkte. Ambri (0:4 gegen Genf) fällt auf den 10. Platz zurück und liegt nur noch einen Zähler vor den Zürchern.

Biel behält kühlen Kopf

Der EHCB stand nach der jüngsten Baisse unter Druck, wusste jedoch mit ihm umzugehen. Der 4:1-Sieg resultierte aus einer engagierten Mannschaftsleistung. Zudem behielten die Spieler des Heim-Teams im Abschluss die Übersicht. Vor dem Tor wurde nicht blind geschossen, sondern der besser postierte Mitspieler gesucht. Samson bediente beim 1:0 nach 22 Minuten Wetzel, um kurz nach Spielhälfte das 2:1 selbst zu erzielen. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch Simion brachte Biel nicht aus der Ruhe. Spylo machte mit einem Doppelschlag (36./45.) alles klar.

Kloten fegt den Leader weg

Gleich mit 5:1 schlugen die Flughafenstädter den SCB in dessen eigenem Stadion. Spätestens als Bodenmann unmittelbar nach Beginn des Schlussdrittels das 3:0 erzielte, war vom 3. Sieg im 12. Spiel unter Coach Sean Simpson auszugehen.

Kloten zeigte sich gegenüber den letzten Auftritten deutlich verbessert. So zeichnete sich Santala, dem am Dienstag beim 3:5 in Ambri noch eine Denkpause aufgezwungen worden war, mit 2 Toren und einer starken Vorstellung aus. Und Goalie Gerber verpasste seinen 1. Shutout in dieser Saison nur knapp. Berns Scherwey gelang erst 10 Minuten vor Spielende der Ehrentreffer.

Freiburg mit langem Atem

Ein kompaktes Fribourg-Gottéron feierte in Lausanne einen enorm wichtigen 2:1-Sieg. Bykow (19:58) und Mauldin (39:17) legten mit 2 Toren jeweils kurz vor der Sirene die Basis für den Auswärtserfolg.

Um die Serie der Waadtländer (6 Siege in Folge) zu beenden, bedurfte es einer vor allem in defensiver Hinsicht tadellosen Leistung des Zenhäusern-Teams. Während Freiburg in Tuchfühlung mit den Rängen über dem Strich bleibt, verpasste Lausanne die vorzeitige Playoff-Qualifikation. Erstmals seit dem 4. Dezember und 13 Spielen blieb der LHC ohne Punkt.

Video «Eishockey: NLA, Ambri - Genf («sportaktuell»)» abspielen

Zusammenfassung Ambri - Genf («sportaktuell»)

3:56 min, vom 31.1.2015

Ambri verzweifelt an Mayer

Ambri konnte den Schwung aus dem Kloten-Spiel nicht nutzen. Die Leventiner mussten nach dem Big Point am Dienstag einen Rückschlag hinnehmen. Das Team von Coach Pelletier erspielte sich beim 0:4 gegen Genf zwar zahlreiche Chancen, Servette-Goalie Mayer präsentierte sich jedoch in bestechender Form. Der 25-Jährige feierte seinen ersten NLA-Shutout. Während die Gäste ohne Gegentreffer blieben, schlugen sie in der Offensive viermal eiskalt zu.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 30.01.14 22:00 Uhr