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National League Brunner wechselt zu Lugano

Nach seiner Abschiebung in die AHL hat Damien Brunner Nordamerika den Rücken gekehrt: Der Stürmer unterschrieb beim HC Lugano einen Vertrag bis 2019.

Legende: Video Brunner wechselt zu Lugano abspielen. Laufzeit 0:30 Minuten.
Aus sportaktuell vom 12.12.2014.

Am 5.1.2013 stand Damien Brunner zuletzt auf Schweizer Eis: Bei der 0:4-Heimniederlage des EV Zug gegen Bern. Der Lockout hatte den Stürmer damals mit unzähligen anderen NHL-Spielern in die NLA gebracht.

NLA statt AHL

Nachdem der Nati-Stürmer letzte Woche von den New Jersey Devils in die AHL verbannt worden war, machten Gerüchte über eine Rückkehr in die Heimat die Runde. Nun verkündete der HC Lugano das Engagement des 28-Jährigen bis Ende Saison 2018/2019 mit einer Ausstiegsklausel für das Ausland ab 2016.

Legende: Video Brunners letztes Tor in der NLA abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.12.2014.

«Schönes Weihnachtsgeschenk»

In Lugano trifft Brunner auf einen alten Bekannten: Trainer Patrick Fischer ist ein ehemaliger Teamkollege aus Zug. Fischer hält enorm viel von seinem neuen Schützling: «Ich halte ihn für den besten Schweizer Stürmer aller Zeiten», sagt er und freut sich auf die Ankunft seines Ex-Kameraden: «Das ist ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk.»

Ehemaliger Topskorer und MVP

An die NLA hat Brunner aus seiner Zeit bei Zug gute Erinnerungen: In seiner letzten kompletten Saison 2011/2012 wurde er der erste Schweizer Topskorer seit Guido Lindemann (Torschützenkönig 1982) und Ende Saison zum MVP gewählt. In Lugano freut sich Brunner auf «kreatives und attraktives Eishockey in einem jungen und talentierten Team», lässt sich der Stürmer vom HCL zitieren.

In der NHL konnte sich Brunner zuletzt nicht mehr durchsetzen. Bei New Jersey verbuchte er diese Saison in 17 Spielen nur 2 Tore und 5 Assists und fand nie das Vertrauen von Devils-Trainer Peter DeBoer.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 12.12.2014, 18:45 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von Mirco, Bern
    Wow, da sind aber einige ziemlich hart. Der Vorwurf fehlender Durchhaltewille scheint ja von aussen nicht falsch zu sein. Gerne würde ich aber diejenigen, die da mit Steinen gegen Brunner werfen, selber in einer solchen Situation erleben. Er hat doch mehr immerhin mehr als ein Jahr durchgebissen. Und im Nachhinein ihm den Wechsel vorzuwerfen, ist auch ein wenig feige. Stimmt aus der Optik von heute zwar. Aber wie lautet die Floskel schon wieder? ;-) Im Nachhinein..
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  • Kommentar von Flavio Keller; EVZ & Detroit Red Wings, Stans
    Ich war einmal ein grosser Fan von Damien Brunner, heute ist das nicht mehr so! Meiner Meinung nach, hat er seine NHL-Karriere mit seinem Wechsel zu den New Jersey Devils bereits vor 1 1/2 Jahren selber beendet. Das nur wegen dem Geld!!! Deshalb erstaunt es mich nicht, dass er nun nach Lugano geht; die zahlen auch die höchsten Löhne.
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  • Kommentar von Elio Andersen, Thun
    Auch wenn er länger durchgehalten hat als andere: Beim ersten grösseren Widerstand einknicken und heimkommen - das ist enttäuschend, Herr Brunner. Wie man es richtig macht, zeigt Nino Niederreiter.
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    1. Antwort von Werner Christmann, Stein am Rhein
      Respektlos und absolut nicht zu vergleichen. Niederreiter ist noch ein ganzes Stück jünger. Ein 28-Jähriger braucht sich nicht noch ein oder zwei Jahre in der AHL herumzuschlagen.
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    2. Antwort von F.Marti, Matt
      @christmann Er hätte sich nicht 1, 2 jahre inder AHL rumschlagen müssen nur die Saison anständig zu Ende spielen und vollen Einsatz zeigen und er hätte im Sommer bei einem anderen NHL Team Unterschlupf gefunden zwar für weniger Geld aber das sollte es einem Hockeyspieler wert sein in der besten Liga der Welt zu spielen, zumal er noch keine Familie hat... aber Aufgeben bevor er auch nur ein Spiel für Albany gemacht hat... viel Spass HCL mit Diven Brunner und Klasen reichts vielleicht bis HF....!
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