Chance zur Revanche: «Playoff-Runde» in der NLA

Am Dienstag treffen in der 12. Runde der NLA die genau gleichen Teams aufeinander wie am vergangenen Samstag. Für einige Klubs bietet sich in der «Playoff-Runde» die Möglichkeit, die Stärkeverhältnisse wieder zurechtzurücken.

Eishockey-Spieler.

Bildlegende: Von Angesicht zu Angesicht Für die Teams bietet sich in der 12. NLA-Runde die Gelegenheit zur Revanche. EQ Images

Mit den ZSC Lions (gegen Lugano) und den Kloten Flyers (gegen Ambri) haben in der letzten Runde nur 2 Teams Favoritensiege feiern können. Freiburg, Zug, Bern und Davos haben etwas gutzumachen.

  • Freiburg – SCL Tigers: Der bis anhin souveräne NLA-Leader kassierte im Emmental gegen den Aufsteiger eine 2:5-Niederlage. Im heimischen Stadion bietet sich die Chance zur Korrektur. «Es ist schön, dass wir die Möglichkieit haben, vor unseren Fans eine Reaktion zu zeigen. Wir wissen, wie Langnau spielt, wir müssen einfach noch mehr Gas geben», sagt Freiburg-Stürmer Ryan Gardner.

    Langnau-Captain Sven Lindemann geht davon aus, dass Freiburg ganz anders auftreten wird: «Zuhause sind sie eine Macht. Wir müssen noch konsequenter spielen und möglichst wenig Chancen zulassen – dann liegt auch in Freiburg etwas drin.»

  • Biel – Zug: Die Seeländer beendeten mit dem 4:3-Sieg n.P. gegen den Tabellenzweiten die Negativserie von 5 Niederlagen in Folge. Für Zug hingegen war es die 2. Pleite in Folge. Für EVZ-Stürmer Reto Suri ist es «schon speziell», dass es zur direkten Revanche kommt. «Das gibt es sonst nur in den Playoffs.»

    Für Biel-Torhüter Lukas Meili ist das direkte Wiedersehen nichts besonderes: «Es gibt 12 Teams in dieser Liga, man kennt sich untereinander.» Er hofft, dass es nicht zu einer Revanche kommen wird: «Wir wollen wieder Punkte holen.»

  • Bern – Genf-Servette: In der letzten Saison hat der SCB alle 4 Duelle gegen die Genfer gewonnen, nun kassierten sie im 1. Duell mit den «Grenats» gleich die 1. Niederlage (4:5). Tristan Scherwey weiss, wo das Team im Heimspiel den Hebel anzusetzen hat: «Wir müssen in der Defensive wieder sauber arbeiten.»

    Genf reist mit dem psychologischen Vorteil des Sieges nach Bern, dennoch will Coach Chris McSorley nicht an die letzte Partie zurückdenken. «Das Spiel in Bern hat nichts mit jenem vom letzten Samstag zu tun», stellt er klar.

  • Lausanne – Davos: Auch der Meister ist auf Wiedergutmachung aus. Der HCD verlor zuhause gegen Lausanne trotz einer 2:0-Führung nach dem 1. Drittel noch mit 2:4. Die Bündner müssen aufpassen, beim schweren Auswärtsspiel in der Lausanner Malley mit einer weiteren Niederlage (es wäre die 3. in Folge) nicht in eine Negativspirale zu geraten. Allerdings hat der HCD seit dem Wiederaufstieg der Waadtländer 3 der 4 Partien in Lausanne gewonnen.

Sendebezug: SRF 1, «sportaktuell», 10.10.2015, 22:15 Uhr

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