Davos schafft das Break gegen die ZSC Lions

Der HC Davos hat das 1. Spiel der Viertelfinal-Serie gegen die ZSC Lions auswärts im Hallenstadion mit 3:2 gewonnen. Auch Bern und Zug starteten mit einem Erfolg in die Playoffs.

Dem HC Davos gelang gegen die ZSC Lions bereits im 1. Spiel das 1. Break. Die Lions konnten dabei zwei Mal eine Führung der Gäste ausgleichen, ehe Dino Wieser mit dem 3:2 in der 46. Minute für die Entscheidung zugunsten der Bündner sorgte.

Der 4. HCD-Sieg in Folge gegen die Lions war trotz negativem Schussverhältnis von 17:26 verdient.

Von Arx: «Sieg nicht überbewerten»

Zum Matchwinner avancierte Oldie Reto von Arx. Der nimmermüde Routinier erzielte das 2:1 selbst und leistete bei den anderen Treffern jeweils die Vorarbeit.

«Wir haben schon oft genug Playoffs gespielt. Wir wissen, dass wir diesen Sieg nicht überbewerten dürfen», mahnte Von Arx. Lions-Captain Mathias Seger kritisierte derweil seine Mannschaft: «Davos wollte den Sieg heute mehr. Das soll uns ein Weckruf sein.»

Ritchie erlöst die SCB-Fans

Der SC Bern tat sich gegen Genf lange schwer. Byron Ritchie war es schliesslich, der den Bann in der 33. Minute brach und seine Farben auf Vorlage von Jaroslav Bednar in Front schoss.

5 Minuten später schlug dasselbe Duo wieder zu, diesmal allerdings in umgekehrter Reihenfolge: Ritchie bereitete vor, Bednar vollendete. Gardner machte den Sack in der 57. Minute definitiv zu, als er auf Zuspiel von Ritchie ins leere Tor einschieben konnte. Der Kanadier krönte seine überragende Leistung schliesslich mit einem weiteren Assist: Bednar traf 2 Minuten vor Schluss zum 4:0-Endstand. Bern-Goalie Marco Bührer feierte damit mit 16 Paraden den 8. Shutout der Saison.

Zug startet mit einem Heimsieg

Der EV Zug feierte gegen Lugano im 1. Spiel einen 2:1 Heimsieg. In einer ausgeglichenen Partie war es der 23-jährige Fabian Lüthi, der in der 39. Minute Lugano-Goalie Michael Flückiger in der nahen Ecke erwischte und das Game-Winning-Goal erzielte.