Davos und Genf im Playoff-Halbfinal

Davos hat seinen ersten Matchpuck genutzt und sich dank einem 4:3-Heimsieg gegen Zug das Halbfinal-Ticket gesichert. Ebenfalls in der Runde der letzten Vier steht Genf-Servette, das zuhause gegen Lugano zu einem deutlichen 5:2-Erfolg kam.

Davos hat dank einer eindrücklichen Wende erstmals seit der Saison 2010/11 wieder den Einzug in die Playoff-Halbfinals geschafft. Perttu Lindgren (25.) und Marcus Paulsson mit einem Doppelpack (35./37.) drehten die Partie im Mittelabschnitt nach einem 0:2-Rückstand zugunsten des Heimteams.

Die Bündner profitierten bei ihrer Aufholjagd auch davon, dass EVZ-Keeper Tobias Stephan in der 25. Minute nach einem Zusammenprall durch Ersatztorhüter Gianluca Hauser ersetzt werden musste. Stephan hatte bis zu seiner Auswechslung eine herausragende Leistung gezeigt und nicht weniger als 24 Schüsse pariert.

Davos bringt Vorsprung über die Zeit

In der von 5 Auswärtssiegen geprägten Serie hatte es zu Beginn auch im 6. Duell nach einem Auswärtssieg ausgesehen. Josh Holden hatte den EVZ mit seinem 3. Playoff-Tor bereits nach 90 Sekunden in Führung gebracht. Kurz vor der ersten Sirene erhöhte Pierre-Marc Bouchard auf 2:0 für die Gäste.

Im Schlussdrittel sorgte Dick Axelsson mit einem Shorthander zum 4:2 für die Vorentscheidung. Bereits der Davoser Ausgleichstreffer durch Paulsson, der mit seinem Doppelschlag innerhalb von 2 Minuten eine über zweimonatige Torflaute beendete, war in Unterzahl zustande gekommen. Der Anschlusstreffer durch Bouchard (49.) kam für die Zuger zu spät.

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Lugano scheitert erneut an Genf

4:19 min, vom 12.3.2015

Genf beendet Luganos Halbfinal-Träume

Ebenfalls im Halbfinal steht Genf-Servette, das die Serie gegen Lugano mit einem deutlichen 5:2-Heimsieg für sich entschied. Topskorer Matt D'Agostini lenkte das Geschehen für die Gastgeber mit zwei Treffern im Startdrittel (10./20.) in die gewünschten Bahnen.

Im Mittelabschnitt fand Lugano zwar besser in die Partie, nahm sich mit unnötigen Strafen aber zweimal selbst den Wind aus den Segeln. Tom Pyatt (38.) und kurz darauf sein Bruder Taylor (40.) machten den Sack für die Genfer noch vor der zweiten Drittelspause zu.

Für Lugano bedeutete Genf damit zum zweiten Mal in Folge Endstation. Bereits im Vorjahr unterlagen die Tessiner im Viertelfinal dem Team von Chris McSorley.

Kloten schafft Ligaerhalt

In der Platzierungsrunde kam Kloten zuhause gegen die Rapperswil-Jona Lakers zu einem 3:0-Heimsieg und stellte bereits vor der letzten Runde den Ligaerhalt sicher. Damit wird Ambri-Piotta, das heute gegen Freiburg 0:4 unterlag, ab kommendem Dienstag den Playout-Final gegen die Lakers bestreiten.

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Kloten schafft den Klassenerhalt

2:06 min, vom 13.3.2015

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Ambri muss in den Playout-Final

1:22 min, vom 13.3.2015

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.03.2015, 20:00 Uhr