Der Playoff-SCB: Nervenstark und kaltblütig

Der SC Bern ist als erster Achtklassierter der Qualifikation in einen Playoff-Final eingezogen. Auf dem Weg dorthin überzeugten die «Mutzen» mit verschiedenen Eigenschaften.

Thomas Rüfenacht und Andres Ambühl.

Bildlegende: Schenken sich nichts Thomas Rüfenacht und Andres Ambühl. EQ Images

Bern zeigt seit Beginn der Playoffs eine Qualität, die es in der Regular Season noch schmerzlich hatte vermissen lassen: Biss. Die Aggressivleader Thomas Rüfenacht und Tristan Scherwey setzten auch gegen Davos regelmässig Nadelstiche und liessen die Gegner die neu gewonnene Härte spüren.

Aber das Berner Playoff-Team hat noch ganz andere Qualitäten:

  • Kaltblütigkeit: Gegen den amtierenden Meister Davos nutzte der SCB gleich den ersten Matchpuck. Schon gegen Qualifikationssieger ZSC Lions hatten die Berner die erste Chance nichts anbrennen lassen.
  • Nervenstärke: Die Berner haben von 8 Siegen deren 7 mit nur einem Tor Unterschied gewonnen. Einzig das letzte Spiel gegen die Lions entschieden die Berner klar für sich (3:0).
  • Perfekte Overtime-Bilanz: Bern musste in diesen Playoffs dreimal in die Overtime und einmal ins Penaltyschiessen – und behielt jedes Mal die Oberhand. In der Qualifikation hatten sie nur 5 von 14 Verlängerungen oder Penaltyschiessen gewonnen.

Holt Bern nun den Titel?

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Bern zieht in den Final ein

2:29 min, vom 26.3.2016

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.3.2016, 20:00 Uhr