Die Liga bittet die Simulanten zur Kasse

Samuel Kreis ist zu einer unrühmlichen Premiere gekommen. Als Erster in der Geschichte des Schweizer Eishockeys bekam Berns Verteidiger eine Geldbusse für eine Schwalbe aufbrummt. Im Audio-Beitrag spricht er über das Verdikt.

Der Liga ist es wichtig, dass sie rigoros durchgreift. Deshalb kennt sie bei Spielern, die eine Intervention des Gegenspielers vortäuschen, künftig kein Pardon mehr.

«Wir wollen harte Jungs auf dem Eis. Power und Kampf sind erwünscht», erklärt Schiedsrichterchef Brent Reiber. Was er aber nicht toleriert sind Showeinlagen und Simulanten. Kurz: Schwalben.

Es wird mit jedem Mal teurer: 750, 1000, 1300 Franken

An Samuel Kreis ist deshalb ein erstes Exempel statuiert worden. Der 21-jährige Verteidiger zahlte im wahrsten Sinne des Wortes Lehrgeld dafür, dass er sich im Eröffnungsspiel gegen die ZSC Lions nach einem Zweikampf absichtlich hat fallen lassen. Denn die Liga taxiert neu eine Schwalbe mit 750 Franken Busse. Im Wiederholungsfall kostet es 1000 Franken, beim 3. Vergehen erhöht sich die Busse auf 1300 Franken und beinhaltet eine Spielsperre.

Hören Sie in unserem Audio-Beitrag, was «Sünder» Kreis von dieser Regelung hält.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 16.09.2015 18:45 Uhr

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Die Ouvertüre: ZSC Lions - SC Bern

5:24 min, aus sportaktuell vom 9.9.2015

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