Domenig: «Es hat sich ein strukturelles Defizit entwickelt»

Trotz sportlichen Höhenflügen verzeichnet der HC Davos für das Geschäftsjahr 2014/15 ein Minus von 2,5 Millionen Franken. Verwaltungsrats-Präsident Gaudenz Domenig nimmt Stellung.

Aus sportlicher Sicht lief es dem HC Davos in der letzten Saison nach Wunsch. Die Bündner krönten eine starke Saison mit dem 31. Meistertitel der Klubgeschichte. Trotzdem steckt der HCD tief in den roten Zahlen. Aus dem Geschäftsbericht, der am Donnerstag präsentiert wurde, geht ein Defizit von 2,5 Millionen Franken hervor.

Laut Verwaltungsrats-Präsident Gaudenz Domenig hat sich in Davos «ein strukturelles Defizit entwickelt». Zwar konnten dank den sportlichen Erfolgen Mehreinnahmen generiert werden, die Ausgaben im Personalbereich waren aber ebenfalls sehr hoch. «Es hat viel mit der Lohnentwicklung der Spieler zu tun», so Domenig.

«  Es muss uns gelingen, das Defizit wieder zu überbrücken. »

Gaudenz Domenig

Auch die Restauration «Strozzi's und Spengler's» konnte der HCD nicht in die Gewinnzone führen. Auf Ende April 2015 wurde der Betrieb des Lokals nach gut 2 Jahren eingestellt. «Dem Restaurant lag sicher ein Fehlentscheid zugrunde. Man hätte es nie eröffnen sollen», findet Domenig klare Worte. «Es muss uns gelingen, das Defizit wieder zu überbrücken.»

Was der Davoser Verwaltungsrats-Präsident sonst noch zum ernüchternden Geschäftsjahr 2014/15 zu sagen hat, erfahren Sie im Radio-Beitrag.