Ehlers: «Langnau war immer ein unheimlich unbequemer Gegner»

Seit Montag ist klar, dass Heinz Ehlers ab sofort die SCL Tigers coacht. Vor dem kapitalen Spiel gegen Ambri spricht der Däne über angestrebte Änderungen, die Torhüterfrage und Überzeugungsarbeit.

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Ehlers über die «riesige Herausforderung» in Langnau

3:03 min, vom 3.10.2016

9 Niederlagen aus 10 Spielen: Die SCL Tigers haben einen veritablen Fehlstart in die neue Saison hingelegt. Trotz dem jüngsten Sieg gegen den EHC Kloten hat sich der Klub entschieden, Heinz Ehlers als neuen Coach zu engagieren.

Nun steht für das Tabellenschlusslicht am Dienstag ein kapitales Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Ambri an. Im Interview spricht der 50-jährige Ehlers über ...

  • ... die Gründe für den Stellenantritt: «Ich wollte gerne wieder arbeiten. Sportchef Jörg Reber hat mich davon überzeugt, dass das eine gute Möglichkeit, aber auch eine riesige Herausforderung ist.»
  • ... die Stärken der Tigers: «Die sind im Moment schwierig zu sehen. Ich persönlich finde Langnau einen unheimlich unbequemen Gegner. Es war immer schwierig (mit Lausanne, Anm. d. Red.), gegen sie zu spielen.»
  • ... die angestrebten Änderungen: «Im defensiven Bereich muss es dringend Änderungen geben. Es ist manchmal zu einfach, gegen Langnau Tore zu schiessen. Das wird allerdings viel Zeit, Training und Gespräche brauchen.»
  • ... die Torhüterfrage: «Nein, es wird keine Wechsel geben. Die Torhüter (Damiano Ciaccio und Ivars Punnenovs, Anm. d. Red.) waren letztes Jahr gut genug, wieso sollten sie nicht auch dieses Jahr gut genug sein?»

Sportchef Jörg Reber ist zufrieden mit der Neuverpflichtung – und hebt vor allem eine Qualität Ehlers' hervor: «Er hat bewiesen, dass er auch mit Mannschaften, die auf dem Papier nicht zu den Stärksten gehören, das Maximum herausholen kann.»

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Reber: «Wollen nicht in jedem Match 3 oder 4 Tore erhalten»

2:06 min, vom 3.10.2016

Sendebezug: Laufende NLA-Berichterstattung