Zum Inhalt springen

National League Endstation SCB: Der Meister stoppt Zürcher Siegesserie

Der SC Bern hat die ZSC Lions in der 35. Runde mit 4:3 besiegt. Es war dies die erste Niederlage für die Zürcher nach zuletzt 11 Siegen in Folge.

Legende: Video Zusammenfassung Bern - ZSC abspielen. Laufzeit 5:51 Minuten.
Aus sportaktuell vom 23.12.2013.

Den ZSC Lions fehlte es trotz bester Offensive der Liga im letzten Spiel des zu Ende gehenden Jahres gegen den SC Bern an Durchschlagskraft und Kaltblütigkeit, um die eigene Siegesserie weiter auszubauen. Damit behält Lugano den Rekord von 15 Siegen in Folge aus der Saison 1988/1989.

Hektische Schlussminuten

Kurz vor der Schlusssirene keimte bei den Lions doch noch Hoffnung auf, die Siegesserie auch im neuen Jahr weiterführen zu können. Nach dem 3:4-Anschlusstreffer durch Topskorer Roman Wick zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit und in Überzahl spielend belagerten die Zürcher das Tor von Marco Bührer.

Die «Brechstangen-Taktik» ging jedoch nicht auf und die Berner jubelten schliesslich über den fünften Heimsieg de suite. Mit diesem in der Endabrechnung durchaus verdienten Sieg nahm der Schweizer Meister auch Revanche für die 0:6-Klatsche beim letzten Aufeinandertreffen der Bären mit den Löwen.

ZSC nicht effizient

Der SC Bern war in der 9. Minute in Führung gegangen und gab diese über das ganze Spiel nicht mehr ab. Und das obwohl die ZSC Lions im ersten Drittel und zu Beginn des Mittelabschnitts die besseren Chancen hatten - der NLA-Leader wusste jedoch nur eine davon durch Reto Schäppi auch zu verwerten.

Als dann nach 30 Minuten auch noch das 1:3 fiel, hatte ZSC-Coach Marc Crawford genug: Während eines Timeouts versuchte er allem Anschein nach sein Team daran zu erinnern, wie es mit einem ebenbürtigen Gegner umzugehen habe. Kurzfristig schienen seine Spieler verstanden zu haben, nur wenige Sekunden nach der Auszeit verkürzte Luca Cunti zum 2:3. Danach verpassten es die Lions jedoch, den Druck hochzuhalten, so dass Philippe Furrer in der 35. Minute den Zwei-Tore-Abstand wiederherstellen konnte. Ein Vorsprung, den die Berner trotz eines weiteren Gegentreffers über die Zeit retten sollten.

Trotz Niederlage und Ende der Siegesserie: Die ZSC Lions gehen als souveräner Tabellenführer mit zehn Punkten Vorsprung ins neue Jahr. Auch wenn das Knacken der Lugano-Rekordserie nun nicht mehr als Neujahrs-Vorsatz dienen kann.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Yagmur Sarier, Zürich
    Kleiner dämpfer,kleine wirkung... ZSC will be the champion!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ch. Pfister, Baar
    Das war ein super Spiel heute in der PostFinance Arena. Mein Reisli hat sich gelohnt. Kampfkraft schlägt Schönwetter-Hockey, ein gutes Zeichen für die Play-Offs. Hopp SCB!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Chris Wüthrich, Zürich
      Kampfkraft = einfach 100 mal aufs Goal schiessen bis mit Glück mal einer drin ist.. mit so einer schwachen Leistung ist da nix mit Play-Offs.. sorry!!!! Super Spiel? wohl eher total langweilig wie der scb gespielt hat!! Der Z hat deutlich das bessere Hockey gezeigt aber leider auch sich selbst geschlagen..
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Michael, Bern
      So gehen Meinungen auseinander, Herr Wüthrich. Ein wenig übertreiben Sie schon, dass sollten Sie zugeben können ;-) Drei Beispiele -100 mal aufs Tor -bis mit Glück mal einer drin ist (bis auf das 3-1 waren wohl alle gewollt ;) ) - so schwachen Leistung nix mit Playoffs (aber hallo? ^^ immerhin hat man gegen zsc gewonnen. gegen ein anderes team wäre das resultat wohl deutlicher ausgefallen) - total langweilig? nochmals den spielbericht auf sf anhören. der moderator ist nämlich neutral..
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Don R. Balken, Belp
      Wüthrich: Die Zürcher gehen mir mittlerweile mächtig auf den Sack. Sehen sich schon im Dezember als neuer Meister. Loben ihr Hockey in allen Kommentarbereichen bis zum Erbrechen und können bei Niederlagen nicht mal eingestehen, dass der Gegner nun mal besser war - ja, das war er gestern tatsächlich. Ich hoffe die arroganten Züzis fehlen nach der ersten PO-Runde. Ein Verlust wäre es auf jeden Fall nicht...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen