Es kommt zum Knüller ZSC Lions - Bern

Die 50. und letzte Runde in der NLA-Qualifikation hat auf den ersten 8 Plätzen noch eine Rangverschiebung ergeben: Davos schob sich an Genf vorbei auf Platz 2. Zudem ist das Hammer-Duell perfekt – der ZSC trifft auf den SCB.

ZSC vs. SCB ist das Kracher-Duell in den Playoff-Viertelfinals.

Bildlegende: Löwen gegen Bären ZSC vs. SCB ist das Kracher-Duell in den Playoff-Viertelfinals. EQ Images

In der letzten Runde der Qualifikation ging es auf einigen Eisfeldern sehr zur Sache. In der Tabelle hatten die letzten Partien auf den Playoff-Plätzen allerdings nur noch eine Rangverschiebung zur Folge: Der HCD schloss die Quali auf Kosten von Genf auf Platz 2 ab. Damit kommt es ab dem 3. März zu folgenden Playoff-Paarungen:

  • ZSC Lions (1.) - SC Bern (8.)
  • HC Davos (2.) - Kloten Flyers (7.)
  • Genf-Servette (3.) - Fribourg-Gottéron (6.)
  • EV Zug (4.) - HC Lugano (5.)

Die einzelnen Duelle sehen im Detail so aus:

ZSC Lions (1.) - SC Bern (8.)

Das letzte Playoff-Duell zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern hatte es in sich: Im Frühling 2012 setzten sich die Zürcher im Final im 7. Spiel durch. Steve McCarthy entschied damals die «Belle» mit seinem Treffer zweieinhalb Sekunden vor dem Ende. Seither haben beide Klubs noch je einen Meistertitel gewonnen: Der SCB 2013, der ZSC 2014. Quali-Sieger ZSC steigt als klarer Favorit in das Duell mit den «Mutzen».

ZSC - SCB: Wer setzt sich durch?

  • ZSC Lions

    62%
  • SC Bern

    37%
  • 2698 Stimmen wurden abgegeben

HC Davos (2.) - Kloten Flyers (7.)

Dank seinem Auswärtssieg in der 50. Runde bei Quali-Sieger ZSC Lions sicherte sich der HCD das Heimrecht in einem allfälligen Halbfinal. Die Bündner und die Zürcher Unterländer standen sich letztmals vor zwei Jahren in den Playoffs gegenüber. Damals setzten sich die Flyers im Viertelfinal mit 4:2 durch. Dieses Mal stehen die Vorzeichen anders: Der HCD hat klare Vorteile.

HCD - Flyers: Wer setzt sich durch?

  • HC Davos

    80%
  • Kloten Flyers

    19%
  • 2446 Stimmen wurden abgegeben

Genf-Servette (3.) - Fribourg-Gottéron (6.)

Die verbliebenen Westschweizer Klubs sind in den Viertelfinals unter sich. Von den sechs Quali-Duellen gingen deren vier an die Genfer. In den letzten vier Direktbegegnungen haben die Freiburger gegen die Calvinstädter keinen einzigen Zähler mehr holen können. Deshalb geht Fribourg-Gottéron auch als Aussenseiter in diese Serie.

Genf - Freiburg: Wer setzt sich durch?

  • Genf-Servette

    62%
  • Fribourg-Gottéron

    37%
  • 2235 Stimmen wurden abgegeben

EV Zug (4.) - HC Lugano (5.)

Das ist die einzige Affiche, die schon vor der 50. Quali-Runde fix gewesen ist. Das Duell zwischen den Zentralschweizern und den Tessinern ist völlig offen. Beide Equipen scheiterten im Vorjahr im Viertelfinal. Die «Bianconeri» haben gar seit dem Meistertitel 2006 nie mehr eine Playoff-Serie gewinnen können. Entscheidend wird sein, ob es dem EVZ gelingt, Luganos schwedische Paradelinie in Schach zu halten.

Zug - Lugano: Wer setzt sich durch?

  • EV Zug

    47%
  • HC Lugano

    52%
  • 2237 Stimmen wurden abgegeben

Platzierungsrunde

Von den Teams in der Platzierungsrunde konnten am Samstag Ambri und Lausanne ihr Punktekonto aufstocken. Die Ausgangslage präsentiert sich folgendermassen:

Die Teams der Platzierungsrunde

9.Lausanne50176423123:14367
10.Ambri-Piotta50182822144:16666
11.SCL Tigers50146327135:17357
12.Biel50116528128:17550

Jede der vier Equipen spielt je zweimal gegen die anderen drei. Die beiden Letztplatzierten (die Punkte aus der Quali werden mitgenommen) bestreiten den Playout-Final. Der Verlierer muss in die Liga-Quali gegen den NLB-Meister.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung NLA-Eishockey.