Freiburg entscheidet Spitzenkampf für sich

Dank einem 5:3-Heimsieg gegen Davos rückt Freiburg in der Tabelle bis auf Platz 2 vor. Rückkehrer Andrei Bykow glückte dabei mit je einem Tor und Assist ein starkes Comeback. Die von ihm angeführte Sturmlinie sorgte am Ende für die Differenz.

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NLA: Freiburg - Davos

6:47 min, aus sportaktuell vom 15.11.2013

Bislang hatte Freiburg vor allem auswärts gross aufgespielt - kein Team holte mehr Punkte auf fremden Eis. Nun gelang nach zuletzt zwei Heimniederlagen wieder ein Sieg. Den Grundstein zum 5:3-Erfolg gegen Davos legten die Gastgeber im Mittelabschnitt mit 3 Toren.

Zweimaliger Rückstand wettgemacht

Den Start in dieses zweite Drittel hatten die Freiburger indes noch verschlafen. Dario Bürgler brachte die Davoser nach nur 37 Sekunden zum zweiten Mal und mit 2:1 in Führung. Es war der Weckruf - für das Heimteam.

Thibaut Monnet egalisierte mit seinem 4. Tor der Woche das Skore nur 39 Sekunden später. Julien Sprunger und Marc-Antoine Pouliot brachten die Freiburger mit einem Doppelschlag kurz nach Spielmitte dann erstmals und vorentscheidend in Front. Sprunger war dabei ein herrliches Volley-Tor gelungen.

Bykow krönt Comeback mit Tor

Eine erneute Augenweide war der 5. Treffer der Gastgeber: Andrei Bykow spielte sich mit einem Doppelpass mit Sprunger durch die Davoser Hintermannschaft und musste am Ende der Kombination nur noch einschieben. Für den 25-jährigen Center war es im 1. Spiel nach fast zweimonatiger Absenz das 1. Saisontor. Seine neu zusammengestellte Linie mit Sprunger und Hasani war an 3 Toren beteiligt und sorgte für stete Torgefahr.

Die Davoser, die ohne Topskorer Marcus Paulsson (aus privaten Gründen abwesend) angetreten waren, konnten in der Folge nur noch durch Perttu Lindgren auf 3:5 verkürzen. Nach ihrer guten und druckvollen Startphase vermochten sie nach dem eingehandelten Doppelschlag bei Spielmitte nicht mehr zu reagieren. Die Konsequenz: Abgabe der Leaderposition an Ambri und Rückfall auf Rang 4.