Fribourg nicht mehr Leader - Lugano, HCD und Genf in Playoffs

Fribourg-Gottéron hat die Spitzenposition in der NLA abgeben müssen. Die Saanestädter verloren in der 47. Runde zuhause gegen Lugano mit 2:3 und mussten damit den SC Bern vorbeiziehen lassen. Die Tessiner lösten damit das definitive Playoff-Ticket ebenso wie Davos und Genf-Servette.

Fribourg musste die zweite Niederlage innert 24 Stunden hinnehmen. Nachdem die Mannschaft von Hans Kossmann am Freitag in Genf mit 4:5 nach Verlängerung verloren hatte, unterlag sie dem HC Lugano mit 2:3. Dominik Schlumpf bereits nach 247 Sekunden sowie Glen Metropolit und Sébastien Reuille im Mitteldrittel schossen die Tore für die Südtessiner, die sich damit definitiv für die Playoffs qualifizierten.

Weil der SC Bern gegen den EHC Biel gleichzeitig mit 3:0 gewann, zogen die Berner in der Tabelle an Fribourg vorbei. Beide Mannschaften haben 3 Runden vor Ende der Qualifikation 92 Punkte auf dem Konto.

Genf trotz Niederlage in den Playoffs

Ambri-Piotta setzte sich in einem spektakulären Spiel gegen Genf mit 6:5 nach Penaltyschiessen durch. Marc Reichert hatte die Leventiner erst 92 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung gerettet. Alexandre Picard (Genf) und Elias Bianchi (Ambri) zeichneten sich als Doppel-Torschützen aus. Trotz der Niederlage lösten auch die Genfer das Playoff-Ticket definitiv.

EVZ-Martschini mit Dreierpack

Zug festigte den 3. Rang mit einem ungefährdeten 6:3-Heimsieg über den HC Davos. Mann des Spiels beim EVZ war Lino Martschini: Der 20-jährige Luzerner traf gleich dreimal - er ist damit bereits bei 16 Saisontreffern angelangt. Daneben trugen sich beim Heimteam Fabian Sutter, Dominic Lammer und Diem Nolan in die Torschützenliste ein. Für die Innerschweizer war es der 5. Sieg in Folge, nichtsdestotrotz sicherte sich auch der HCD den Platz in den Playoffs.

Knapper Sieg der Lions

Die ZSC Lions feierten im ersten Heimspiel seit 27 Tagen einen 4:2-Erfolg gegen die SCL Tigers. Lange Zeit stand es 2:2, ehe ZSC-Stürmer Andres Ambühl 95 Sekunden vor Schluss das Game-Winning-Goal gelang. Der Finne Mikko Lehtonen, der das zwischenzeitliche 2:1 erzielt hatte, schoss in seinem 2. Spiel für den Meister das erste Tor.

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