Genf - Freiburg: Duell um Westschweizer Vorherrschaft

Genf-Servette und Fribourg-Gottéron treffen zum erst dritten Mal in den Playoffs aufeinander. Nicht nur die Bilanz spricht vor den Viertelfinals für die Genfer. Hier gibt's die wichtigsten Infos zur Paarung.

  • Was spricht für wen?

Genf-Servette spielte die beste Qualifikation seit 6 Jahren. 2010 stiess das Team von Coach Chris McSorley vom 2. Platz nach der Regular Season bis in den Final vor. Die Genfer haben des Öfteren bewiesen, dass sie genau dann bereits sind, wenn es ernst gilt. In den letzten beiden Saisons überstand Genf die Viertelfinals jeweils ohne Probleme. Die zwei bisherigen Playoffserien gegen Fribourg-Gottéron konnte das Team von Coach Chris McSorley jeweils auf dem Weg in den Final für sich entscheiden (4:3 im Viertelfinal 2010 und 4:1 im Halbfinal 2008).

Fribourg-Gottérons Saison war von grosser Inkonstanz geprägt. Nach 8 Siegen in Folge zum Saisonstart folgte ab Ende November eine Serie von 11 Niederlagen de suite. Immerhin konnten sich die Saanestädter, die im Vorjahr die Playoffs noch verpasst hatten, von dieser Krise erholen und schafften schliesslich problemlos die Playoff-Quali. Hinter die Formkurve muss jedoch ein Fragezeichen gemacht werden: Von den letzten 10 Spielen gewannen sie nur 4.

  • Die Direktduelle:

15.09.15 Freiburg - Genf 4:2
20.10.15 Genf - Freiburg 3:5
21.11.15 Freiburg - Genf 2:4
23.12.15 Genf - Freiburg 5:2
06.02.16 Freiburg - Genf 2:4
26.02.16 Genf - Freiburg 5:1

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Tête-à-Tête: Matt D'Agostini und Julien Sprunger

0:49 min, vom 2.3.2016

  • Die Topskorer:

Weder bei Genf noch bei Freiburg gab es in der Qualifikation einen überragenden Skorer. Matt D'Agostini belegte als bester Servettien Platz 14 im Ranking. Mit je 20 Toren und Assists war er sowohl als Torschütze als auch als Vorbereiter zuverlässig.

Bester Freiburger war Julien Sprunger. Der Schweizer Stürmer findet sich in der Skorerliste mit 36 Punkten zwar nur auf Rang 23. Mit 25 Toren weist er aber den drittbesten Wert der Liga auf.

  • Gut zu wissen:

Für Freiburg-Trainer Gerd Zenhäusern, er führte Lausanne vor 3 Jahren in die NLA, sind es die ersten Playoffs als NLA-Headcoach. Im Vorjahr hatte er mit Gottéron die Top 8 noch verpasst. Viel erfahrener ist in dieser Hinsicht Chris McSorley. Der Kanadier steht mit Genf bereits zum 12. Mal in den Playoffs. Von bisher 11 Viertelfinal-Duellen konnte er mit seinem Team 5 gewinnen.

Genf-Servette - Fribourg-Gottéron: Die Statistiken


HC Genf-Servette
HC Fribourg-Gottéron
TopskorerD'Agostini (40)
Sprunger (36)
Bester Torschütze
D'Agostini (20)
Sprunger (25)
Meiste Assists
Loeffel (27)
Bykow (26)
Skorerpunkte Verteidiger
Loeffel (33)
Rathgeb (27)
Fangquote Goalie
Mayer (92,16 %)
Conz (90,70 %)
Meiste Strafminuten
Bezina (73)
Rivera (99)
Beste +/- BilanzPedretti (+ 18)
Ngoy (+ 8)
Quote Powerplay
25,14 %
20,30 %
Quote Boxplay
83,09 %
75,15 %



Quelle: SIHF


Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 28.2.2016, 18:15 Uhr