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National League Gezittert, gelitten, gewonnen - die Favoriten sind im Halbfinal

Erstmals seit 1998 sind sämtliche NLA-Playoff-Viertelfinals erst im entscheidenden siebten Spiel entschieden worden. Und wie vor 15 Jahren setzten sich auch dieses Mal die vier Qualifikationsbesten durch. Meister ZSC Lions und Bern gelangen die grossen Wenden.

Die Fribourg-Spieler bejubeln den Vorstoss in die Halbfinals.
Legende: Erleichterung Die Fribourg-Spieler bejubeln den Vorstoss in die Halbfinals. Keystone

Die Spannung vor den Showdowns war gross. Die Anspannung bei den Favoriten spürbar. Die vermeintlichen Aussenseiter witterten (einmal mehr) ihre Chance auf den Halbfinal-Einzug. Doch um den Titel spielen die anderen, die vier punktbesten Teams der Qualifikation.

Fribourgs Traum hält an

Quali-Sieger Fribourg fand zum spätmöglichsten Zeitpunkt zu seinem Rendement zurück und fegte das zuvor 3 Mal in Serie siegreiche Biel mit 6:1 vom Eis. Die leisen Zweifel sind an der Saane bereits wieder gewichen, euphorisch wurde gefeiert. Der Traum vom 1. Final-Einzug seit 19 Jahren und dem 1. Titel überhaupt leben weiter. «Die Erfahrung, die Serie im 7. Spiel zu entscheiden, wird uns noch gut tun», sah Trainer Hans Kossmann Positives.

Auf der Gegenseite verlor Kevin Schläpfer keine tadelnden Worte gegenüber seiner Mannschaft. «Es war eine super Saison. Was die Mannschaft geboten hat, war unglaublich.»

Der Meister kommt in Fahrt

Im Halbfinal trifft Fribourg auf die ZSC Lions. Der Meister drehte gegen Davos einen 1:3-Rückstand in der Serie und hinterliess beim 2:0 am Samstag einen gefestigten Eindruck, obwohl auch der HCD zu seinen Chancen kam. «Davos ist ein super Team, wir haben uns auf eine lange Serie eingestellt», so Keeper Lukas Flüeler. Und sowieso: «Wann man die 4 Siege holt, ist egal. Es muss nicht nacheinander sein.» Die Lions besitzen damit weiterhin die Chance auf eine Titelverteidigung. Als letztes Team schafften dies die Lions im Jahr 2001.

Sheddens neuer Anlauf

Auch der SC Bern stand gegen Genf nahe am Aus, sehr nahe. Doch mit 3 Siegen in Serie gelang doch noch die Wende. «Wir mussten hart dafür arbeiten», blickt Philippe Furrer zurück. Jeder habe sein «ganzes Herz in dieses entscheidende Spiel geworfen und gekämpft von Anfang bis Ende. Das machte den Unterschied aus.»

Zug heisst der nächste Gegner. Im 5. Anlauf setzte sich der EVZ erstmals gegen Lugano im Playoff dank eines 4:1 am Samstag durch. «Wir haben lange gebraucht, um in die Serie zu kommen. Aber die beharrliche Arbeit der letzten Tage hat sich ausbezahlt», freute sich Doppeltorschütze Reto Suri. Für Trainer Doug Shedden ist es der 5. Halbfinal in Serie - doch auf einen Finaleinzug wartet er noch. Ebenfalls in Geduld üben muss sich Lugano, das seit dem Titel 2006 keine Playoff-Serie mehr gewinnen konnte.

Die Halbfinals live

Die Halbfinals live

SRF zwei überträgt die 1. Partie des Playoff-Halbfinals zwischen Quali-Sieger Fribourg und Meister ZSC Lions am Dienstag live. Am Donnerstag wird der andere Halbfinal zwischen dem EV Zug und dem SC Bern übertragen. Die beiden Spiele beginnen deshalb um 20.15 Uhr statt um 19.45 Uhr. Die Partien können auch hier im Livestream verfolgt werden.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Anonymer, Biel
    Wenn man die entstehung des 1:0 studiert als der Puckführende Fribourger die blaue Linie überfährt war im Hintergrund ein Kollege bereits 1/2 Meter im Offside, danach fährt Schilt mit gesenktem Kopf in Sutter hinein der sich weiss Gott nicht in Luft auflösen kann. Alles Szenen zwischen 1.29 und 1.32 Spieldauer im Video die aufzeigen wie Biel im Nachteil liegt im weiteren ist auch höchst erstaunlich dass die sich ebenfals nicht ganz auf der Höhe befindlichen TV Reporter solche Szenen ignor...
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    1. Antwort von hette si gern, biel
      offside hend si recht. abr en check geg de chopf isch en check gege de chopf.
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    2. Antwort von Check gegen den Kopf, Bern
      1. klares Offiside 2. kein Check gegen den Kopf, Schilt fährt in Sutter rein, nich umgekehrt. Sutter kann sich beim besten Willen nicht unsichtbar machen$ 3. schwacher Kommentar von sfr zeugt einmal mehr von fehlender Fachkompetenz!!!
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    3. Antwort von hette si gern, bern
      Muss den Bielern recht geben, wenn schilt den Kopf dort unten hat, weil er einen Schuss abgibt, kann Sutter nicht innerhalb von 0,5 Sekunden reagieren... Schade, dass dies den SRF Kommentatoren nicht aufgefallen ist.
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    4. Antwort von Anonymer, Entfelden
      Wenn Sutter einfach stehen bleibt, dann ist es ein Unfall und man kann sagen Schilt fährt in Sutter rein. Sutter setzt aber zum Check an und trift ihn nunmal am Kopf ob gewollt oder nicht. (Gut zu sehen, in der Hintertorkammera) Wenn sich dann ein Spieler verletzt haben die SR gemäss Regelbuch keine andere Möglichkeit als eine Matchstrafe auszusprechen. Somit hatten Sie in diesem Fall wohl gar keine andere Möglichkeit.
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    5. Antwort von Guderian, Biel
      Sehe ich genau so wie der erste Schreiber. Gerade wenn man weis wie Wegweisend die Anfangsphase in dieser Serie war!! Auch in anderen Spielen in der Serie zögerten die Schiris keine Sekunde einen zweiten Bieler auf die Strafbank zu schicken. Ein umso grösseres Kompliment an die Mannschaft die auch gegen diese Wiedrikeiten bestand
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