HCD meldet sich zurück, EVZ kriselt weiter

Der HC Davos ist in der 32. NLA-Runde zum ersten Vollerfolg seit drei Wochen gekommen. Die Bündner besiegten Fribourg-Gottéron zuhause mit 3:0. Dagegen halten die Sorgen beim EV Zug nach der 3:7-Heimniederlage gegen Genf an.

In den letzten 7 Partien hatte Davos gerade mal einen Sieg feiern können – nach Penaltyschiessen gegen Biel. Gegen Fribourg-Gottéron zeigte sich der Rekordmeister von Beginn weg effizient und gewillt, eine Trendwende einzuläuten. Andres Ambühl in Überzahl (5.) sowie Grégory Hofmann (13.) brachten die Bündner vor der 1. Drittelspause mit 2:0 in Front.

Enzo Corvi erhöhte für den HCD nach 27 Minuten ebenfalls im Powerplay auf 3:0. Das Team von Arno Del Curto zeigte sich äusserst diszipliniert und kassierte erst nach 52 Minuten die erste Strafe.

Zuger Krise dauert an

Dagegen hält die Krise in Zug an. Gegen Genf-Servette kassierte der EVZ eine 3:7-Heimniederlage. Nach einem Rückstand hatten die Zuger in der 11. Minute das 3:2 erzielt. Doch dann drehte Servette auf und zog dank 3 Toren innert 113 Sekunden noch vor der ersten Sirene auf 5:3.

Berns Siegeszug hält an

Derweil feierte der SC Bern den 7. Sieg unter Interimscoach Lars Leuenberger. Die Hauptstädter besiegten Schlusslicht Rapperswil-Jona am Obersee mit 3:0. Travis Roche (13.) sowie Hnat Domenichelli (51.) in Überzahl und Ryan Gardner (59.) trafen für den SCB.

Lugano unterliegt Lausanne erstmals

In Lausanne verlor Lugano beim 2:6 erstmals in dieser Saison gegen den Aufsteiger. Die Waadtländer waren fulminant in die Partie gestartet und hatten nach 18 Minuten bereits vorentscheidend mit 4:0 geführt. 3 der 4 Tore fielen im Powerplay. Nach dem 4. Sieg in den letzten 5 Partien bleibt Lausanne in Tuchfühlung mit den Playoff-Plätzen.

Kloten ringt sich in Biel zum Sieg

Die Kloten Flyers sind beim EHC Biel zu einem 3:2-Sieg nach Verlängerung gekommen. Die Zürcher hatten dank Victor Stancescu nach 31 Minuten zum 2:2 ausgeglichen. In der 53. Minute bekundeten die Seelänger Pech, als Kloten-Keeper Martin Gerber einen Penalty von Eric Beaudoin parierte. Nach nur 18 Sekunden der Overtime schoss Micki Dupont die «Flieger» zum Sieg.

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