Hockey-News: Keine Sperre gegen Sprunger

Gottérons Julien Sprunger wird für seinen Check gegen Daniel Rubin nicht gesperrt. Er läuft somit auch in der 3. Playoff-Viertelfinal-Partie gegen Genf auf. In der Serie Zug - Lugano setzen die Zentralschweizer neu auf William Rapuzzi, dafür fehlt den Tessinern Lorenz Kienzle.

Porträt von Julien Sprunger mit Helm.

Bildlegende: Wird nicht «kaltgestellt» Julien Sprunger muss keine Sperre befürchten. Keystone

Julien Sprunger wird das 3. Spiel in der Playoff-Viertelfinal-Serie zwischen Genf-Servette und Freiburg am Dienstag bestreiten dürfen. Gegen den Gottéron-Stürmer war nach dem rüden Check gegen Daniel Rubin eine Untersuchung eingeleitet worden. Allerdings ist kein Verfahren eröffnet worden. Schiedsrichter-Chef Beat Kaufmann sagte: «Natürlich ist in solch einem Fall die Verletzung eines Spielers als Folge immer bedauerlich. Doch die Aktion von Sprunger war nicht inkorrekt.» Deshalb sei es auch richtig gewesen, dass keine Strafe gegen Sprunger ausgesprochen worden sei.

Video «Sprungers Check gegen Rubin» abspielen

Sprungers Check gegen Rubin

0:23 min, vom 5.3.2016

Franco Collenberg dagegen muss für seinen Check gegen das Knie des Davosers Alexandre Picard zum Playoff-Auftakt (4:1 für die Bündner) büssen. Klotens Verteidiger ist für 2 Spiele gesperrt worden und muss eine Busse in der Höhe von 1650 Franken entrichten. Eine Spielsperre hat der 30-Jährige bereits abgesessen.

Der EV Zug meldet den Zuzug von William Rapuzzi, der mit einer B-Lizenz bis zum Saisonende verpflichtet wurde. In seiner zweiten Saison beim EHC Visp erzielte der 26-Jährige in 45 Partien 30 Tore und 28 Assists. Die NLB-Qualifikation schloss der US-Flügelstürmer als sechstbester Skorer ab. In der Meisterschaft zuvor war er gar die Nummer 2 gewesen.

Video «Kienzle verwertet einen Penalty» abspielen

Kienzle verwertet im 2. Duell noch einen Penalty

0:30 min, vom 5.3.2016

Beim 3. Aufeinandertreffen in den Playoff-Viertelfinals zwischen Zug und dem HC Lugano wird den Tessinern Lorenz Kienzle fehlen. Der Verteidiger war am Samstag (4:2) von einem Schuss eines Gegenspielers an der rechten Hand getroffen worden und erlitt dabei einen Fingerbruch. Kienzle wird den «Bianconeri» mindestens für den Rest der Viertelfinalserie, in der sein Team mit 2:0 führt, nicht mehr zur Verfügung stehen.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zu den Eishockey-Playoffs