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National League Hockey-News: Scherwey-Rekurs gutgeheissen

Gute Nachrichten für den SC Bern: Das Verbandssportgericht hat die Sperre und Busse gegen Tristan Scherwey vollumfänglich zurückgezogen. Der SCB seinerseits hat nun ein Verfahren gegen Nationalliga-Direktor Ueli Schwarz beantragt.

Legende: Video Scherweys harter Check gegen Heldner bleibt ungestraft abspielen. Laufzeit 3:05 Minuten.
Aus sportlive vom 26.03.2016.

Das Verbandssportgericht (VSG) hat die Sperre und Busse gegen Tristan Scherwey vom SC Bern vollumfänglich annulliert. Er war wegen einer Behinderung gegen Fabian Heldner im Spiel vom 26. März nachträglich bestraft worden. Scherwey ist somit am kommenden Samstag für das erste Playoff-Finalspiel gegen den HC Lugano spielberechtigt.

Der SC Bern seinerseits hat beim Verband ein Verfahren gegen Nationalliga-Direktor Ueli Schwarz beantragt. Dieser habe sich aktiv im Fall Scherwey eingemischt und bei Einzelrichter Reto Steinmann Einfluss auf die Entscheidung genommen.

13 Kommentare

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  • Kommentar von Christoph R., Zürich
    Der Check von T. Scherwey war hart ausgeführt. Ich möchte aber keinem Spieler unterstellen, dass er ganz konkret eine Verletzung seines Gegenspielers in Kauf nimmt. F. Heldner stand direkt an der Bande, hatte Kontakt mit dieser, also kein Bandencheck, sondern ein normaler Check aus dem Spielverlauf. Daher begrüsse ich es, dass die Strafe aufgehoben wurde. Das Thema Banden-/Plexiglaskonstruktion ist ein anderes und muss vom Verband mit den Clubs geregelt evtl. entsprechend angeordnet werden.
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  • Kommentar von Franz Huber, Zürich
    Wenn ein Bandencheck in der Schweiz erlaubt ist. Sogar Blind, weil Heldner hat gar nicht gesehen das Scherwey kommt, dann ist es keine Strafe. In der NHL würde so etwas wahrscheinlich bestraft. Genau solche Checks wo der Spieler mit dem Kopf in die Bande prallt, deswegen eine Gehirnerschütterung erleidet, will man Drüben nicht mehr sehen. Aber in der Schweiz ist es scheinbar ok. Da könnte ich mich nicht freuen, wenn das ein Spieler meines Teams gemacht hätte. Sorry das war komplett Rücksichtslos
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    1. Antwort von Thomas Ott, Volketswil
      Dass Heldner Scherwey nicht gesehen haben soll zeugt nicht gerade von guter Beobachtungsgabe. Scherwey kommt in einem Winkel von weniger als 90°, also seitlich/vorne. Wenn dann Heldner nicht aufpasst ist das sein Fehler. Der Check war 100% korrekt, Schulter gegen Schulter und das Theater rundherum einfach nur peinlich. Hätte ein Davoser Spieler einen Gegner so gecheckt würe kein Mensch auch nur ein Wort darüber verlieren!
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    2. Antwort von Franz Huber, Zürich
      Ach was. Es geht darum, dass mit solchen Aktionen, grob fahrlässig andere Spieler verletzt werden, und dann ausfallen. Das hätte mich auch gestört wenn ein Berner Spieler so gecheckt worden wäre. Gerade bei Hirnerschütterung hat man gemerkt, dass die eben nicht so harmlos sind. Sondern langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit haben können.Wenn man zu viele erleidet. Aber es ist natürlich typisch für Fans,dass man glaubt alle Anderen sehen auch nur immer alles durch die Klubbrille.Unsportlich
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  • Kommentar von Dino, Mörschwil
    Ein Spieler der eine Verletzung von seinem Gegner in Kauf nimmt sollte bestraft werden, egal von welcher Mannschaft. Die Spieler haben auch eine Verantwortung gegenüber ihrem Gegner. Hier setzt die Liga genau wie im Fall Sprunger ein falsches Zeichen. Es würde mich interessieren wie die Meinungen wären, wenn der Fall umgekehrt ist und Scherwey den Final wegen so einem Check verpassen würde. Was ich keinem Spieler wünsche, den was gibt es schöneres wie in einem Finale dabei zu sein.
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