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National League Höhenflug der «Adler» nimmt kein Ende

Genf-Servette hat seinen Siegeszug auch in Freiburg fortgesetzt. Die Calvinstädter holten sich beim 4:2 den 8. Sieg in Serie. Zug bleibt trotz einer 3:4-Heimniederlage gegen Lugano Leader.

  • Kurioser Treffer von HCD-Stürmer Dick Axelsson zum 1:0 gegen Kloten: Gleich mehrfach versuchte er den Puck volley im Tor unterzubringen. Im 3. Anlauf klappte es. Der Schwede ist in Topform, sammelte er doch in den letzten 10 Spielen 12 Skorerpunkte.
  • Matt D'Agostini ist mit 2 Toren und 2 Assists der überragende Mann bei Genfs 4:2-Sieg in Freiburg.
  • Doug Sheddens süsse Rückkehr nach Zug: In seinem 1. Auftritt in der Bosshard-Arena nach seiner Entlassung Anfang März letzten Jahres siegte er mit Lugano 4:3.
  • Mit Jarkko Immonen knackte beim EV Zug nach Reto Suri und Lino Martschini bereits der 3. Spieler die 10-Tore-Marke - das ist Liga-Spitze.
  • Der Trainerwechsel zeigt Wirkung: Der SCB kommt beim 1:0 in Lausanne zum 2. Sieg in Folge nach der Entlassung von Guy Boucher.
  • Mit Zug, ZSC Lions, Freiburg und Davos liegen 4 (!) Teams punktgleich an der Tabellenspitze. Lausanne fällt unter den Strich.

Freiburg - Genf-Servette 2:4

Auf die Führungstreffer der Genfer durch Jim Slater (7.) und Matt D'Agostini in Unterzahl (31.) konnte Freiburg in der Person von Julien Sprunger (26./41.) jeweils noch reagieren. Doch als Matthew Lombardi die Gäste in der 55. Minute erneut in Front schoss, wussten die «Drachen» keine Antwort mehr. Im Gegenteil: D'Agostini erhöhte 30 Sekunden vor Schluss noch auf 4:2. Servette bleibt mit 8 Siegen in Folge das Team der Stunde.

Davos - Kloten 3:1

Legende: Video Dick Axelssons Volley-Treffer zum 1:0 («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 00:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.11.2015.

Die Partie in Davos wurde wegen eines Unfalls am Wolfgangpass und den daraus folgenden Verkehrsproblemen mit einer Viertelstunde Verspätung angepfiffen. Trotzdem war das Heimteam, das aufgrund einer Benefiz-Aktion in Grün-Schwarz statt im gewohnten blau-gelben Dress spielte, von Beginn weg hellwach. Dick Axelsson brachte die Bündner nach nur 5 Minuten mit einem «Baseball-Tor» in Führung. Die anderen beiden Treffer gingen auf das Konto von Andres Ambühl. Dazwischen konnte Patrick Obrist mit seinem ersten Saisontreffer zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzen (46.). Dem Tor ging ein klares Offside voraus.

Zug - Lugano 3:4

Die Zentralschweizer beraubten sich mit einem schwachen Mitteldrittel gleich selbst aller Chancen auf einen Heimsieg. Zwischen der 21. und der 33. Minuten geriet der EVZ mit 0:4 in Rückstand. Zwar schaffte das Heimteam in der Folge dank einem Doppelpack von Immonen innert 95 Sekunden (39./40.) und Nolan Diem kurz vor Schluss noch den Anschlusstreffer. Doch HCL-Keeper Elvis Merzlikins rettete den Gästen mit mehreren Glanzparaden den 4. Sieg in den letzten 5 Spielen.

Lausanne - Bern 0:1

Die Zuschauer in Lausanne bekamen lange Zeit Hockey-Magerkost geboten. Erst in der 55. Minute eröffnete Berns Sean Bergenheim das Skore, was gleichbedeutend mit dem Siegtreffer war. Vorausgegangen war ein Fehler von Lausannes Torhüter Cristobal Huet, der nach einem Vorstoss von Timo Helbling den Puck nicht festhalten konnte. Bergenheim reagierte am schnellsten und bezwang Huet mit einem «Buebetrickli». Dank dem Erfolg kletterten die Hauptstädter auf Kosten der Waadtländer über den Strich.

Ambri - Biel 2:1

Biel bezog in Ambri die 5. Niederlage in Folge. Immerhin konnte Fabian Lüthi mit dem 1:2 in der 45. Minute die über dreistündige Torflaute der Seeländer beenden. Die Leventiner taten derweil etwas für ihre ansonsten miserable Powerplay-Quote. Sowohl Markus Nordlund (36.) als auch Adam Hall (41.) trafen in Überzahl. Ansonsten brauchen die Nordtessiner im Schnitt jeweils über 15 Minuten für einen Powerplay-Treffer, was der zweitschwächste Wert der Liga ist.

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