Jan Cadieux und die Erinnerungen an 1992

Mit Fribourg-Gottéron steht der 1. Finalist der laufenden NLA-Saison fest. Stürmer Jan Cadieux will nun das schaffen, was seinem Vater stets verwehrt geblieben war: Den Titel mit Fribourg gewinnen.

Jan Cadieux will mit Fribourg das schaffen, was seinem Vater Paul-André verwehrt geblieben war.

Bildlegende: Der Titel ist das Ziel Jan Cadieux will mit Fribourg das schaffen, was seinem Vater Paul-André verwehrt geblieben war. Keystone

Zu Beginn der 90er Jahre war Paul-André Cadieux Trainer der legendären Freiburger Mannschaft um die Superstars Slawa Bykow und Andrej Chomutow. Doch auch das Dream Team schaffte es nicht, den Titel in die Saanestadt zu holen.

Niederlage im 5. Spiel

Dem Ziel am nächsten kam man 1992 gegen den SC Bern. In der - damals noch über Best of 5 gespielten - Finalserie kam es zum Showdown. «Mein Vater brauchte vor dem Spiel Ablenkung. Wir haben am Nachmittag noch Lego zusammen gespielt», erinnert sich Jan Cadieux, damals 12 Jahre alt.

Obwohl Gottéron den Match und damit die Serie verlor, hat Cadieux junior schöne Erinnerungen an diesen Tag. Er durfte nach dem Spiel in die Garderobe der Berner und ergatterte sich dort den Stock seines Idols Renato Tosio. «Mein Vater war natürlich nicht so zufrieden damit», schmunzelt der 33-Jährige. Das Erinnerungsstück hat er bis heute behalten.

Cadieux Meister mit Lugano

Wie Andrej Bykow will nun auch Cadieux das schaffen, was seinem Vater nie gelungen war: Den Titelgewinn mit Fribourg. Wie es sich anfühlt, Meister zu werden, weiss Cadieux indes bereits. 2003 durfte er den Titel mit Lugano bejubeln.