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National League Kari Jalonen wird Nachfolger von Lars Leuenberger

Nun ist es offiziell: Der Nachfolger von Lars Leuenberger als Trainer von Schweizer Meister Bern heisst Kari Jalonen.

Kari Jalonen ist neuer SCB-Coach.
Legende: Neuer Besen Kari Jalonen ist neuer SCB-Coach. Keystone

Der 56-jährige Kari Jalonen ist seit Juni 2014 Cheftrainer der finnischen Nati. Er wird Finnland auch an der A-WM in Russland noch betreuen. Über die Verpflichtung des Nordländers war seit Wochen zu lesen, fix machte sie der SCB aber erst am Montag.

11 Mal Meister in Finnland

Jalonens letztes Engagement als Klubtrainer liegt 2 Jahre zurück. Mit der Organisation von Lev Prag erreichte er in der Saison 2013/14 den Final der KHL. Dieser ging gegen Metallurg Magnitogorsk in 7 Spielen verloren, danach gab Lev wegen finanzieller Probleme auf. Zwischen 2011 und Dezember 2012 hatte Jalonen den KHL-Verein Nischni Nowgorod trainiert.

Wie man Meister wird, weiss Jalonen: Als Spieler (4 Titel) und als Assistenztrainer (3) mit TPS Turku sowie als Headcoach mit seinem Stammklub Kärpät Oulu (3) und mit IFK Helsinki kam der ehemalige NHL-Center allein in Finnland 11 Mal zu Titelehren. Mit dem Nationalteam schloss er seine bislang einzige WM in Tschechien im letzten Jahr im 6. Rang ab.

Ein bekannter Assistent

Assistenztrainer Kari Jalonens wird Ville Peltonen, der in dieser Funktion bereits in der finnischen Nati an der Seite seines Landsmanns tätig ist. Der 43-jährige Peltonen kennt das Schweizer Eishockey aus seiner Zeit als Spieler in Lugano (2003 bis 2006).

Jalonen folgt auf Lars Leuenberger, dessen Vertrag nicht verlängert worden ist. Unter dem St. Galler feierte der SCB als Achter der Qualifikation mit Siegen gegen die ZSC Lions, Davos und Lugano den 14. Meistertitel der Klubgeschichte. Dass er nicht bleiben durfte, hatte Leuenberger schon vor Playoff-Beginn erfahren. Dem Team teilte er dies aber erst nach dem Gewinn der Viertelfinal-Serie mit.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.4.16, 20:00 Uhr

Neue Aufgabe

Sven Leuenberger, der vergangene Saison die Elite-Junioren des SC Bern zum Titel gecoacht hat, erhält innerhalb des Klubs eine neue Aufgabe. Der 46-Jährige ist ab sofort für die neu geschaffene Stabsstelle «strategische Sportentwicklung» zuständig.

13 Kommentare

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  • Kommentar von V.Böhm, Winterthur
    ... Dass man LL schon vor den Playoffs informierte, dass sein Vertrag nicht verlängert werde, zeigt, dass Lüthi nicht an seine Mannschaft glaubte. Ich gönne dem SCB den Titel, aber nicht Lüthi. Deshalb würde es mich auch nicht erstaunen, wenn der neue Trainer nichts bewirken kann, obwohl ich Finnen immer eine gute Wahl finde, sie tun dem CH-Hockey gut.
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  • Kommentar von stephan lobsiger, bern
    Jetzt ist er also da,der neue.Man sagt doch häufig,neue besen kehren gut,nur hätte es der SCB gar nicht nötig gehabt,einen neuen besen zu kaufen. Wenn ein trainer ,einen klub,der nach der quali,nur auf platz 8 lag,so souverän zum meistertitel führte,hätte er es verdient , dass man seinen vertrag verlängert und nicht aufkündet. Lars leuenberger , du wirst immer ,der erste trainer sein,der seinen klub von platz 8 auf platz 1 führte. Nur weiss das der SCB nicht zu schätzen. LEIDER / Machs gut lars
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  • Kommentar von Dominik Brüschweiler, Weinfelden
    Als grosser SCB Finde ich es grösse Wahnsinn was unser CEO Herr Lüthi da veranstaltet. Mir ist schon klar Zur einer guten Saison gehören nicht nur die Playoffs und den Meistertitel dazu, sondern auch eine gute Quali. Ich Persönlich hätte Leuenberger gerne noch eine Saison oder zwei gesehen an der Bande, denn er hat aus meiner sicht einen sehr guten Job gemacht mit dem Team. Hoffen wir das es der neue auch packt, nicht das wir im Herbst oder Winter wieder ohne Trainer dastehen.
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    1. Antwort von Felice Limacher, Zürisee
      Ich bin kein SCB Fan, ziehe aber vor der Leistung dieser Mannschaft und dem Coaching-Staff den Hut. Absolute Meisterleistung !!! Leuenberger hätte eine Vertragsverlängerung mehr als verdient. Keine Vertragsverlängerung hat jedoch das SCB-Management, allen voran CEO Lüthi verdient, welcher/s mir profilierungsneurotisch, arrogant und überheblich rüber kommt.
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