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National League Kloten löst Davos an der Tabellenspitze ab

Im Bündnerland haben sich Davos und Kloten einen intensiv geführten, aber torarmen Spitzenkampf geliefert. Peter Mueller schoss seine Flyers kurz vor Schluss zum 1:0-Sieg. Kloten ist durch den Auswärtserfolg neuer NLA-Leader. Genf gewann ebenfalls knapp mit 1:0 in Ambri.

Die Affiche liess auf einen vergnüglichen Hockey-Nachmittag hoffen: Mit Liga-Dominator Davos und den drittplatzierten Klotenern trafen die beiden offensivstärksten Teams der bisherigen NLA-Saison aufeinander.

Torflaute im Spitzenkampf

Zu einem Torregen kam es allerdings nicht: Es dauerte bis ins Schlussdrittel, bis das erste und einzige Tor des Nachmittags fiel. Die Klotener nutzten ihre zweite Überzahlsituation in der 54. Minute eiskalt aus und bestraften Davos für seine mangelhafte Chancenauswertung. Der US-Amerikaner Peter Mueller führte die Flyers mit seinem Game-Winning-Goal an die Tabellenspitze.

Für die Klotener ist es der 6. Sieg in Folge. Davos kassierte dagegen die 2. Niederlage hintereinander und muss die erste (kleine) Baisse der Saison verkraften.

Attraktive Partie - starke Torhüter

Abseits der Torarmut enttäuschte die Partie nicht. Davos zeigte sich vorab im Startdrittel gut erholt von der 3. Saisonniederlage in Genf und spielte seine Variabilität im Angriffsspiel aus: Gekonnte Passstafetten, schnelles Konterspiel und ständige Bewegung vor Martin Gerbers Tor; einzig im Powerplay liessen die Bündner nur wenig echte Torgefahr entstehen, 3 Überzahlsituationen blieben bis ins Schlussdrittel ungenutzt. Kloten hielt jedoch dagegen und setzte immer wieder offensive Nadelstiche.

Janick Schwendener, der den verletzten Leonardo Genoni in der 8. Minute ersetzte, und Klotens Martin Gerber hinderten die Offensivabteilungen des Gegners mit zahlreichen Glanzparaden am Torerfolg.

Auch Ambri und Genf mit Fussball-Resultat

Im 2. Sonntagsspiel gewann Servette-Genf auswärts mit 1:0 gegen Ambri. Nach dem Sieg vom Samstag gegen Davos (2:1) holte Chris McSorleys Team damit auch den zweiten Höhenflieger der letzten Wochen (6 Siege in Serie) zurück auf den Boden der Realität. Der Kanadier Matt Lombardi erzielte in der 53. Minute den spielentscheidenden Treffer.

Servette-Genf stösst mit dem Sieg auf Rang 6 vor, Ambri ist trotz der Niederlage in Schlagdistanz zur Spitzengruppe.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Schaub, Bern
    Die HCDler waren müde, weil sie abends zuvor in Genf spielen und den weiten Weg zurück reisen mussten. Das geht den Genfern genau so, wenn sie nach Davos reisen müssen und zurück. Da wäre bei der Spielplanung mehr Fingerspitzengefühl gefragt. Der HCD hat kein Spiel bis Freitag, im Gegensatz zuanderen Klubs, welche am Dienstag und Donnerstag wieder im Einsatz stehen. Besser wäre es, man hätte den HCD erst am Dienstag, nicht schon am So spielen lassen. Dann hätten sich die Spieler ausruhen können.
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    1. Antwort von Franz, Hauser
      Da bin ich derselben Meinung. Es ist schade für diese Sonntagsspiele wenn die Teams keine Pause haben vor dem Match. Genf spielte während 14 Stunden in Genf und in Ambri, das ist eine Zumutung.
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