Kloten überflügelt den Leader

Die Kloten Flyers haben in der 28. NLA-Runde einen 5:1-Heimsieg gegen Tabellenführer Davos gefeiert. In den weiteren Sonntagsspielen kamen Rapperswil gegen Zug und Lausanne gegen Biel zu Siegen.

Kloten wird langsam aber sicher zum Angstgegner des HCD. Die Zürcher Unterländer haben 3 der 4 Direktduelle gewonnen und dem NLA-Leader zudem die einzige Heimniederlage der Saison zugefügt (am 21.11.). Beim jüngsten Aufeinandertreffen zeigten die Flyers eine der besten Leistungen in der laufenden Spielzeit und sammelten zuhause 3 wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze.

Selbstvertrauen erkämpft

Kloten legte einen Traumstart hin: Nach 20 Minuten hiess es bereits 3:0. Die Gäste aus Davos zeigten sich ungewohnt fehleranfällig und passiv. Beim Heimteam hingegen wuchs mit jedem Tor das Selbstvertrauen, das in den letzten Wochen so vermisst wurde. Einen grossen Anteil am Torreigen hatte Klotens vierte Linie: 4 der 5 Tore erzielte der nominell schwächste Block.

Kloten schaffte mit dem Heimsieg auf Kosten von Freiburg den Sprung über den Strich. Davos führt die Tabelle weiterhin an, verpasste es aber, den Vorsprung auf die ZSC Lions auf 5 Zähler auszubauen.

Zug verliert auch in Rapperswil

Der EV Zug musste beim 3:4 n. V. in Rapperswil die vierte Niederlage in Serie einstecken. Lange sah das Duell gegen den Tabellenletzten aus Sicht der Zentralschweizer vielversprechend aus: Die Zuger führten nach Toren von Josh Holden (11./20.) und Dominic Lammer (41.) zu Beginn des 3. Drittels vermeintlich komfortabel mit 3:1.

Der Anschlusstreffer von Nicklas Danielsson (51.) führte aber nochmals zu Spannung in der Schlussphase. Und tatsächlich: 10 Sekunden vor Schluss traf Niklas Persson mit seinem 2. Treffer des Abends zum Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung hatte das Heimteam im Penaltyschiessen das bessere Händchen.

Lausanne ohne Mühe gegen Biel

Im Strichkampf zwischen Lausanne und Biel feierte das Waadtländer Heimteam einen ungefährdeten 2:1-Sieg. Gegen phasenweise erschreckend schwache Bieler reichte ein Doppelschlag von Daniel Bang (23./25.), um die frühe Vorentscheidung herbeizuführen. Der Anschlusstreffer von Ahren Spylo (59.) kam für die Gäste zu spät.

Biel verpasste aufgrund der enttäuschenden Leistung den Sprung auf einen Playoff-Platz, Lausanne erarbeitete sich ein Polster von 4 Punkten auf den 9. Rang.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 7.12.2014, 17:50 Uhr

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