Lausanne verschärft Freiburgs Krise

Freiburg hat es verpasst, die spielfreien ZSC Lions wieder als Leader abzulösen. Das Zenhäusern-Team kassierte beim 1:4 in Lausanne schon die 4. Niederlage in Folge (inkl. Cup). Davos feierte dagegen den 5. Sieg in Serie. Jubeln konnten auch Biel und Genf.

  • Bei Spielhälfte führten alle Heimteams mit 2:0 oder 2:1.
  • Zu bewundern waren herrliche Slapshots durch Ambris Mäenpää und Lausannes Danielsson. Mäenpääs Abend endete aber rabenschwarz.
  • Kloten-Goalie Gerber kassiert das kurligste Tor des Abends.

Lausanne - Freiburg 4:1

Matchwinner beim 4:1-Heimsieg Lausannes über Freiburg war Nicklas Danielsson. Der schwedische Topskorer bediente beim 1:0 den frei im Slot stehenden Etienne Froidevaux und erzielte das 3:0 mit einem herrlichen Slapshot ins Lattenkreuz. Die erschreckend harmlosen Freiburger schafften es erst nach 45 Minuten dank Yannick Rathgeb aufs Scoreboard.

Davos - Kloten Flyers 3:1

Martin Gerber war die tragische Figur bei Klotens 1:3-Niederlage in Davos. Der Flyers-Keeper verlor beim 1:0 des HCD die Orientierung, als Marc Wieser einen Schuss von Perttu Lindgren ablenkte. Der Puck flog in einem Bogen via Gerbers Schulter ins Tor. Lindgren bereitete auch das 2:0 vor. In einer 3-gegen-1-Situation bediente er Dick Axelsson, der locker einnetzte (20.). Steve Kellenbergers Shorthander zum 1:2 (53.) beantwortete Gregory Sciaroni 103 Sekunden vor Schluss mit der Entscheidung. Für den HCD war es der 5. Sieg in Folge.

Ambri - Biel 2:3 n.V.

Tim Stapleton schoss Biel in der 64. Minute zum Sieg in Ambri. Der Amerikaner profitierte von einem katastrophalen Fehlpass Mikko Mäenpääs. Dabei hatte der Finne Ambri früh auf die vermeintliche Siegerstrasse gebracht. In der 5. Minute erzielte er per Slapshot die Führung, Inti Pestoni erhöhte nach einem prächtigen Solo auf 2:0 (11.). Bis kurz vor der 2. Pause deutete wenig auf eine Wende hin. Doch Biels Mathias Joggi aus der Distanz (40.) und Matthias Rossi (42.) erzwangen die Verlängerung.

Genf - Lugano 4:2

Luganos neuer Coach Doug Shedden hat den Schwung seines Debüt-Sieges vom Freitag nicht auf den Auswärtsauftritt seines Teams in Genf übertragen können. Die Tessiner machten zweimal einen Rückstand wett, verloren aber 2:4. Zweifacher Torschütze für die Servettiens war Jim Slater. Beim 1:0 kam er gerade von der Strafbank zurück, als er von Johan Fransson ideal lanciert wurde. In der Schlussphase agierte Lugano ohne Torhüter, bis Tony Martensson seinem Team mit einer Strafe einen Bärendienst erwies.

Sendebezug: SRF 1, Abendbulletin, 31.10.2015, 22:05 Uhr.

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