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National League Lions dominieren Genf und legen vor

Die ZSC Lions sind in der Playoff-Halbfinalserie gegen Genf-Servette mit 2:1 in Führung gegangen. Die Zürcher feierten im Hallenstadion dank eines starken Mitteldrittels einen 6:2-Erfolg und kamen so zum 2. Sieg in Serie.

Legende: Video «ZSC Lions - Genf-Servette: Alle Tore» abspielen. Laufzeit 3:19 Minuten.
Vom 01.04.2014.

Nach einem blamablen und einem kämpferischen Auftritt stand eine Frage im Raum: Wie würde sich der in diesen Playoffs bislang unkonstante ZSC im 3. Halbfinal-Spiel gegen Genf präsentieren? Das Team von Marc Crawford entschädigte die gut 10‘000 Zuschauer im Hallenstadion nach Kräften für die 0:5-Packung zum Auftakt der Serie. Dabei hatte zu Spielbeginn kaum etwas auf ein klares Verdikt hingedeutet.

Wieder Keller mit der Führung

Es dauerte bis in die 17. Minute, ehe das 1. Tor fiel. Und für dieses war mir Ryan Keller der Mann verantwortlich, der am Samstag (5:3) bereits einen Hattrick gefeiert hatte. Der 30-jährige Kanadier startete aus dem eigenen Drittel, umkurvte Daniel Vukovic und zog aus spitzem Winkel ab. Genf-Keeper Tobias Stephan machte dabei keine gute Figur.

Vorentscheidung früh im Mitteldrittel

Die Vorentscheidung fiel schliesslich nach nur 32 Sekunden im 2. Drittel. Luca Cunti passte in den Slot, worauf der Puck von Denis Hollensteins Schlittschuh und Ronalds Kenins Bein abgelenkt wurde. Als offizieller Torschütze zählte Cunti. Mit der 2:0-Führung im Rücken spielte der ZSC zunehmend befreit auf, während sich auf Genfer Seite die Unkonzentriertheiten häuften. Gleich mehrfach unterliefen den Servettiens Fehler im eigenen Drittel.

Fehleranfällige Genfer

Zudem räumte die Genfer Verteidigung vor dem eigenen Tor nicht mehr so konsequent auf. Davon profitieren konnte Mark Bastl, der sich im Slot gegen Christian Marti und Christopher Rivera behaupten konnte und aus kurzer Distanz erfolgreich war.

Nach dem 2. Treffer durch Cunti (34.) liess sich Stephan durch Pascal Caminada ersetzen, der eigentlich in der NLB für Thurgau spielt. Dan Fritsche bezwang ihn aber bereits 4 Minuten später. Die Tore von Noah Rod und Kaspars Daugavins kamen in der 51. und 53. Minute zu spät, um den ZSC-Sieg noch zu gefährden. Schliesslich war es nach 58 Minuten einmal mehr Keller, der zum Schlussstand ins leere Tor traf.

Hollenstein: «Ein ziemlicher Schlag»

Genfs Hollenstein fand nach der Niederlage klare Worte: «Es ist ein ziemlicher Schlag ins Gesicht. Wir machten viele individuelle Fehler.» Auf einen sehr gelungenen Abend konnte Keller zurückblicken: «Es lief gut für mich.» In Genf erwarten er und die Lions aber wieder einen anderen Auftritt der Romands.

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