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National League Lugano schickt die Lions in die Ferien

Der HC Lugano zieht als letztes Team in die Playoff-Halbfinals ein. Die Tessiner gewinnen Spiel 6 zuhause gegen die ZSC Lions 2:1 und entscheiden die Serie mit 4:2 für sich.

Legende: Video Lugano - ZSC Lions abspielen. Laufzeit 0:36 Minuten.
Vom 17.03.2017.

Um 22:31 Uhr stand die Resega Kopf. Lugano hatte sich soeben mit letztem Einsatz gegen die anstürmenden Lions über die Zeit gerettet und die Überraschung perfekt gemacht. Während die Tessiner ausgiebig feierten, war die Enttäuschung bei den Zürchern riesig. Zum 2. Mal in Folge muss der hochgehandelte ZSC bereits im Viertelfinal die Segel streichen.

Zürcher Startfurioso nicht belohnt

Dass es für die Zürcher in Lugano um alles oder nichts ging, merkte man von der ersten Sekunde an. Die Lions legten los wie die Feuerwehr und dominierten die Startphase gegen bisweilen überforderte Luganesi klar. Einziges Problem: Aus dem Startfurioso resultierte nichts Zählbares.

Legende: Video Luganos Doppelschlag durch Bürgler und Vauclair abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Vom 16.03.2017.

Lugano mit wegweisendem Doppelpack

In Sachen Effizienz konnten sich die Zürcher ein Beispiel an Lugano nehmen. Die Tessiner, die erst nach rund 8 Minuten besser ins Spiel fanden, gingen in der 13. Minute in Überzahl durch Dario Bürgler in Führung. Nur 38 Sekunden später erhöhte Julien Vauclair auf 2:0.

Die Zürcher erholten sich aber von diesem Rückschlag und schöpften gleich zu Beginn des Mitteldrittels neue Hoffnung. In doppelter Überzahl traf der in den beiden letzten Partien gesperrte Topskorer Patrick Thoresen nach schöner Kombination zum 1:2.

Grosse Hektik in der 50. Minute

In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Turbulent wurde es in der 50. Minute. Nach einem Zusammenprall zwischen Bürgler und Christian Marti gerieten sich Patrik Zackrisson und Chris Baltisberger in die Haare. Das Spiel schien weiterzulaufen, den Zürchern gelang durch Pius Suter tatsächlich der Ausgleich. Die Schiedsrichter hatten die Partie aber zuvor unterbrochen.

Legende: Video Suter trifft – Partie war schon unterbrochen abspielen. Laufzeit 0:39 Minuten.
Vom 16.03.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.03.17, 20:10 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Herr Jucker (Jucki)
    Was soll das ganze gezeter betreffend Lugano hätte da mehr Sperren erhalten und dort härter bestraft werden sollen? Ich bin der Meinung, die Schiris haben auf beiden Seiten Fehler gemacht, scheinen aber in letzter Zeit die 'grossen Klubs' bei Heimspielen zu bevorzugen... Sprich Bern, ZSC und everybodys darling Davos.
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    1. Antwort von Herr Jucker (Jucki)
      Bei ZSC-Lugano blieb zum Beispiel im 2. Spiel ein Bandencheck von Baltisberger ungeahndet (Hätte automatisch mindestens eine Spielsperre zur Folge, Sspätestens seit Pat Schaffhauser weiss man ja, was solche Checks anrichten können) In Spiel 5 wurde ein Ellenbogencheck an der Bande eines Zürchers ebenfalls nicht geandet, der Schiri hatte aber beste Sicht. Ich denke der Z kann froh sein, dass er nicht mehr Strafen kassiert hat.
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    2. Antwort von Herr Jucker (Jucki)
      Es scheint, dass die Schiris spätestens in den Playoffs zumindest Teilweise überfordert sind so haben sie beispielsweise die Finalserie der letzten Saison zu gunsten des SCB verpfiffen... Schade um den wohl attraktivsten Manschaftssport der Gegenwart.
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  • Kommentar von Jara Bels (Nixisi)
    Jedenfalls ist die "NHL Taktik" - schiessen, schiessen und nochmal in die Menge schiessen, und auf Abpraller dabei zu hoffen - auf der breiten Eisflächen in Europa sehr umstritten. Die meisten ( und schönsten Tore) fallen hierzulande aus den Kombinationen vor dem Tor. Das hat der ganzen Welt seinerzeit "Sbornaja Komanda" vorgeführt in nie dagewesener Perfektion und Effektivität, so hat es Lugano erfolgreich nun versucht und so hat ZSC gestern sein einziges Tor erzielt.
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  • Kommentar von Walter Schlegel (Neeli)
    Man vergisst dass ein spieler der der nilson gefault hat und vorher noch einen ellenbogencheck im gleichen spiel hatte gar nicht mehr in dieser saison hätte spielen dürfen und dieser ist jetzt der held von lugano ist auch wurden strafen nachträglich ausgesprochen die ein hohn gegenüber mannschaften sind die sich korrekt verhalten.der zsc hat nicht die volle leistung gebracht dies hatte aber nicht nur interne gründe. Schiedsrichter und dessen funktionäre beinflussen zu sehr das eishockey.
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    1. Antwort von sven huper (ichsitzenichtindeinemboot)
      Es kann nicht sein dass in einer Mannschaft beim ZSC nur wenige Spieler den Unterschied ausmachen. Es sind alle Profis. Solche Überspieler geben weniger Stabilität als wenn alle auf dem selben Niveau spielen.
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    2. Antwort von Herr Jucker (Jucki)
      Wenn Nilson von Vauclair gefoult wurde was war dann die Aktion gestern gegen das Knie von Bürgler? Aus meiner Sicht beides sehr blöd gelaufen, aber sowas passiert leider in diesem Sport. Die Spieler können sich nun mal nicht in Luft auflösen (auch wenn sie die Klasse Vauclairs besitzen) Es macht den Anschein, dass Die Z Fans die Fehler bei den Schiris suchen (war sicherlich nicht deren beste Leistung!) und dabei verdrängen, dass ihre Mannschaft nicht genug Biss und Effizienz aufs Eis brachte.
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