Miettinen und Scherwey schiessen Playoff-Finalisten zum Sieg

Die letztjährigen Playoff-Finalisten Freiburg und Bern haben sich in der 6. NLA-Runde mit Siegen zurückgemeldet. Während sich der SCB beim 4:0 gegen Ambri anfangs schwer tat, spielte Gottéron-Neuverpflichtung Antti Miettinen beim 6:3-Sieg gegen Rapperswil-Jona ganz gross auf.

Die Geschichte des Spiels Rapperswil-Jona - Fribourg-Gottéron schrieb ein Finne: Lediglich 4 Minuten benötigte Antti Miettinen, um seinen ersten Hattrick auf Schweizer Eis perfekt zu machen. Die Neuverpflichtung von Gottéron mit NHL-Erfahrung erzielte im Startdrittel die Treffer 1, 3 und 4 für Freiburg, womit die Partie nach 20 Minuten beim Stand von 4:0 für die Gäste schon entschieden war.

Spätes Erwachen der Gastgeber

Nils Bergers 1:4 zu Beginn des Mitteldrittels bedeutete nur ein kurzes Aufbäumen der Lakers, ehe Christian Dubé (29.) und Tristan Vauclair (35.) vor der zweiten Sirene für noch klarere Verhältnisse sorgten. In den Schlussminuten betrieben Benjamin Neukom und Peter Sejna noch etwas Resultat-Kosmetik für das Team von Anders Eldebrink.

Mit dem 6:3-Sieg vermochte Gottéron auf die 3:5-Niederlage vom Dienstag gegen Kloten zu reagieren. Die Rosenstädter dagegen mussten nach zuletzt 2 Erfolgen wieder einmal als Verlierer vom Eis.

Bern mit erstem «Dreier» und überragendem Scherwey

Einen Hauptdarsteller gab es auch auf Berner Eis, wo Tristan Scherwey den SCB gegen Ambri quasi im Alleingang zum ersten Vollerfolg in dieser Saison führte.

Der 22-jährige Flügel erlöste die «Mutzen», die bis zur Spielmitte grosse Mühe mit den Leventinern bekundeten, mit dem 1:0 in der 31. Minute. In der 39. Minute stand Scherwey dann am Ursprung eines Konters, den Byron Ritchie erfolgreich abschloss. Für das 3:0 zeichnete Scherwey wieder alleine verantwortlich, ehe Martin Plüss mit dem 4:0 ins leere Tor für den Endstand sorgte.

«Man hat eine Reaktion von uns erwartet, die haben wir gezeigt», so Scherwey. «Aber gewisse Dinge müssen wir sicher noch analysieren». Bern schafft somit den Sprung über den Strich auf Rang 7, Fribourg «klebt» trotz des Sieges gegen die Lakers auf Rang 9 noch immer in der Playout-Zone fest.