Neuerlicher Playoff-Showdown für Biel mit anderen Vorzeichen

Wie vor einem Jahr steht der EHC Biel in der NLA erneut vor einem Showdown um den letzten Playoff-Platz. Dieses Mal heisst der direkte Konkurrent Kloten. Die Seeländer müssen in der letzten Runde am Dienstag gleich viele Punkte holen wie die Flyers.

Biels Trainer Kevin Schläpfer.

Bildlegende: Einmal tief durchatmen vor dem Showdown Biels Trainer Kevin Schläpfer. Keystone

Die Ausgangslage ist fast diesselbe wie vor einem Jahr: Biel liegt eine Runde vor Schluss einen Punkt vor dem Konkurrenten. Damals hätte es den Seeländern gereicht, am Ende punktgleich mit Genf-Servette dazustehen, da sie 5 der 6 Direktduelle gegen die «Grenats» gewonnen hatten.

Heuer würde dies den Gang in die Playouts bedeuten, da Biel und Kloten die gleiche Anzahl Punkte aus den Direktbegegnungen gewonnen haben, die Flyers aber in der Liga eine um 19 Treffer bessere Tordifferenz aufweisen.

Geschlossenheit als Erfolgsrezept

Für Biel ist die Ausgangslage damit klar: Im Heimspiel gegen Zug müssen die Seeländer gleich viele Punkte holen wie Kloten in Lugano. EHCB-Trainer Kevin Schläpfer weiss, was es braucht, um den Exploit erneut zu schaffen: «In solchen Phasen hat man nur eine Chance, wenn alle am gleichen Strick ziehen.»

Kloten-Stürmer Denis Hollenstein glaubt, dass die Energie den Unterschied zugunsten des eigenen Teams ausmachen könnte: «Wir haben im Moment 4 sehr gute Linien, unsere Kräfte sind gut verteilt.»

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Eishockey: Stimmen zum Strichkampf («sportaktuell»)

1:11 min, vom 23.2.2013

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