Niederlagen für das Spitzenduo

Schlusslicht Rapperswil ist in der 26. NLA-Runde gegen Davos zu einem 4:2-Heimsieg gekommen. Leader Freiburg tauchte in Genf mit 1:4. Während Zug im Gotthard-Derby zu einem 5:2-Sieg kam, verlor Biel in Lugano mit 4:1.

Rapperswil bewies gegen das zweitplatzierte Davos grosse Moral und wandelte einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Sieg um. Beat Forster mit seinem ersten Saisontreffer und Gregory Hofmann hatten die Gäste jeweils im Powerplay bis zur 28. Minute mit 2:0 in Front gebracht.

Danach drehte das Schlusslicht auf und sorgte durch Tore von Niklas Persson (33.), Adrian Wichser (41.) und Duri Camichel (47.) noch für die Wende. Peter Sejna gelang 71 Sekunden vor Schluss mit einem Treffer ins leere Tor die Siegsicherung.

Freiburg verspielt erneut Führung

Vor 4 Tagen hatte Fribourg-Gottéron in Genf einen Dreitore-Vorsprung noch preisgegeben. Auch am Dienstagabend gingen die Saanestädter durch Adam Hasani in Führung (12.), mussten das Eis aber erneut als Verlierer verlassen.

Erst gelang Roland Gerber in der 22. Minute der Ausgleich, ehe Matthew Lombardi und John Fritsche die Calvinstädter auf die Siegerstrasse brachten. Lombardi erhöhte schliesslich kurz vor Schluss noch auf 4:1. Da auch Davos verlor, bleibt Freiburg mit 4 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

Bieler Höhenflug zu Ende

Ein Doppelschlag im Mitteldrittel binnen 3 Minuten brachte Lugano gegen Biel auf Erfolgskurs. Sebastien Reuille und Dan Fritsche schossen die Tessiner bis zur 37. Minute 3:1 in Führung.

Zuvor hatte Fredrik Pettersson die «Bianconeri» mit seinem 7. Skorerpunkt im 4. Spiel schon einmal in Front gebracht (17.). Marc Wieser gelang in der 29. Minute der zwischenzeitliche Ausgleich für die Seeländer, die nach 3 Siegen in Serie erstmals wieder verloren. Brett McLean war eine Viertelstunde vor Schluss für den 4:1-Schlussstand besorgt.

Zug siegt im Gotthard-Derby

Zug setzte seinen Aufwärtstrend auch gegen Ambri fort. Im Gotthard-Derby kamen die Zentralschweizer zu einem 5:2-Heimsieg. Nach 26 Minuten führte das Heimteam bereits mit 4:0. Jason Williams brachte mit zwei Powerplay-Treffern die Hoffnung auf einen Punktgewinn für die Leventiner kurzzeitig zurück. Doch Fabian Schnyder machte mit einem «empty netter» kurz vor Schluss alles klar.

Mit dem Sieg überholte der EVZ Biel in der Tabelle und rückte bis auf 3 Punkte an das achtplatzierte Lausanne heran.

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