Oh, Noreau! SCB schlägt ZSC im Shootout

Nach 2 Siegen im Penaltyschiessen mussten sich die ZSC Lions im Shootout wieder einmal geschlagen geben (2:3 n.P. gegen Bern). Der Kanadier Maxim Noreau sicherte dem Meister mit zwei erfolgreichen Versuchen den Zusatzpunkt.

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ZSC unterliegt Bern im Penaltyschiessen

2:06 min, vom 24.10.2016

  • 1. Zürcher Niederlage nach 5 Siegen in Folge
  • Sind die alten Geister zurück? Nach 11 Pleiten in Serie hatte der ZSC zuletzt 2 Shootouts gewonnen
  • Bern war im Hallenstadion ebenbürtig
Maxim Noreau bezwingt Lukas Flüeler

Bildlegende: Avancierte zum Matchwinner Maxim Noreau. freshfocus

Nach einer ausgeglichenen regulären Spielzeit und wenig zwingenden Chancen in der Overtime war das Penaltyschiessen die logische Folge. Der ZSC schien wie zuletzt gegen Zug und Lausanne auch gegen Bern das bessere Händchen zu haben. Denn Chris Baltisberger und Roman Wick konnten Leonardo Genoni überwinden.

Doch David Rundblad und Patrick Geering konnten ihre Matchpucks nicht verwerten, nachdem zuvor Justin Krueger und Maxim Noreau für Bern getroffen hatten. Noreau war es dann auch, der Lukas Flüeler ein zweites Mal bezwingen konnte.

2 ZSC-Tore in 24 Sekunden

Das Prestigeduell im Hallenstadion hatte schon zuvor einiges an Spektakel geboten. SCB-Topskorer Mark Arcobello (8.) brachte die Gäste nach einem schönen Konter in Führung.

Ein Doppelschlag der Zürcher in der 27. Minute brachte dann die Wende. Fabrice Herzog und Robert Nilsson trafen binnen 24 Sekunden. Maxime Macenauer (45.) – wieder nach einem Konter – gelang aus dem Hinterhalt der nicht unverdiente Ausgleich. Die Berner hatten zuvor durch Simon Bodenmann (Pfosten) und Ryan Lasch (scheiterte alleine vor Flüeler) gute Chancen vergeben.

Die Lions können sich damit trösten, wieder die alleinige Tabellenführung inne zu haben. Bern verkürzt den Rückstand auf den Leader auf 5 Punkte.

Sendebezug: SRF zwei, sportlounge, 24.10.2016, 22:20 Uhr

ZSC schreibt Verlust

Die ZSC Lions haben die letzte Saison mit einem Verlust von 2,325 Millionen Franken abgeschlossen. Das grosse Minus ist in erster Linie auf das Out in den Playoff-Viertelfinals gegen Bern zurückzuführen. Das Eigenkapital beträgt nun noch 8,380 Millionen Franken. (sda)