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National League Picard muss erneut zuschauen

Genfs Alexandre Picard ist auch für die 6. Partie im Playoff-Halbfinal gegen die ZSC Lions gesperrt worden. Und: Die Servettiens haben den Kanada-Schweizer Jeremy Wick unter Vertrag genommen.

Alexandre Picard verpasst auch Spiel 6 gegen die ZSC Lions.
Legende: Zuschauer Alexandre Picard verpasst auch Spiel 6 gegen die ZSC Lions. Keystone

Picard hatte Dan Fritsche von den ZSC Lions im 4. Playoffspiel mit einem Check gegen den Kopf attackiert. Oliver Krüger, der stellvertretende Einzelrichter von Swiss Ice Hockey, hat nun gegen Picard eine Sperre von 2 Playoff-Partien sowie eine Busse von 800 Franken verhängt.

Legende: Video Picards Check gegen Fritsche abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus sportlive vom 03.04.2014.

Vorsätzlicher Check

Gemäss dem Urteil handelt es sich bei Picards Aktion um einen vorsätzlichen Check gegen den Kopf. Der Vorsatz beziehe sich jedoch nur auf den Check, nicht auf die für Fritsche resultierende Verletzung (gebrochenes Nasenbein). Die 1. Sperre hat Picard bereits abgesessen. Genf kann gegen den Entscheid innert 5 Tagen Berufung einreichen.

Jeremy Wick zu Genf

Die Romands gaben ausserdem bekannt, dass sie auf die kommende Saison den Kanada-Schweizer Jeremy Wick verpflichtet haben. Der 24-jährige Stürmer unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2016/17. Wick hatte in den vergangenen Jahren in den USA dem Universitäts-Team St. Lawrence angehört.

10 Kommentare

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  • Kommentar von lawrence shaun, zürich
    die einzelrichter-entscheidungen werden immer unglaubwürdiger. erst heisst es, es sei gegen den kopf, und deshalb werde er gesperrt. jetzt heisst es vom tribunal, dass es nicht gegen den kopf war..
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  • Kommentar von D. Flückiger, Zürich
    ... dazu muss man beachten, dass die Spieler genau wissen, wann sie in einen Check laufen können. Hoffentlich verkommt die Schweizer Liga nicht in eine Wohlfühlliga mit grossen Diven! Mir gefällt sowohl das schnelle, als auch das harte Spiel, jedoch ohne diese schnellen Fallopfer. Und leider sehen wir das viel zu oft!!
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    1. Antwort von max Epaminondas, münchen
      Es kann ja schon sein, dass Sie sich gut auskennen mit Eishockey, allerdings werden in Nordamerika vorsätzliche Checks gegen den Kopf auch mit mehreren Spielsperren bestraft, also verstehe ich ihre Anspielungen nicht. Wollen Sie etwa sagen, dass der Sport attraktiver wird, wenn sich die Spieler gegenseitig die Köpfe kaputt schlagen?
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  • Kommentar von D. Flückiger, Zürich
    Ich verfolge sowohl die Schweizer Liga als auch die NHL. Es ist schon klar ersichtlich, wie die unparteiischen in der Schweiz viel kleinlicher pfeifen. Meiner Meinung nach gehören harte Duelle auch bei uns ins Repertoire. Jedoch finde ich es schade, dass man Teams aufgrund ihrer Leader bestraft, egal welcher Check, es gehört normalerweise zum Business und leider nehmen die Schwalben der Akteure überhand, daher würde ich einfach mal klarstellen, dass man nicht mehr alles pfeift.
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    1. Antwort von lawrence shaun, zürich
      spielen sie darauf an, dass dies eine schwalbe von fritsche war?
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    2. Antwort von Raphael Siegenthaler, Obernau
      Eine Schwalbe war es wohl kaum, wenn sich Fritsche bei dieser Aktion das Nasenbein bricht! Ich finde es ok wenn es hart zu und her geht, aber nur mit fairen Mitteln!
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    3. Antwort von Don R. Balken, Belp
      Wieso schliessen eigentlich immer alle "home-made Experten" von einer Verletzung auf eine zu bestrafende Tat? Die Auswirkung war unerfreulich für Fritsche, aber in der Entstehung ist keine strafbare Handlung von Picard zu erkennen. Und ich bin beileibe kein Fan dieses Provokateurs...
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    4. Antwort von Silberling, Silberland
      Ich bin zwar kein home made experte aber ich kann doch einen Ellenbogencheck gegen den Kopf von einem fairen check unterscheiden. Und das wahr sehr wohl eine zu bestrafende Aktion von Picard. Keiner sagt Picard wollte Fritsche verletzen aber dafür gibt es Regeln. Und in JEDER Liga wird das mit Spielsperren geahndet. Auch in der NHL.
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    5. Antwort von Don R. Balken, Belp
      @Silberding: "...aber ich kann doch einen Ellenbogencheck gegen den Kopf von einem fairen check unterscheiden". Klar doch. Auf keinem der Bilder ist auch nur ansatzmässig ein Ellbogencheck auszumachen. Von daher gibt es eigentlich gar nichts zu unterscheiden. Ich beurteile was ich sehe und nicht was gewesen sein könnte...
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    6. Antwort von Silberling, Silberland
      @Don: "In the land of the blind, the one eyed man is king." Erasmus.
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